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Frauen in Führungspositionen der öffentlichen Verwaltung
Chancen, Hürden, Handlungsoptionen

Projektzeitraum ( - )

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Der Frauenanteil in Spitzenpositionen ist gering, dies gilt für alle Bereiche des öffentlichen Dienstes. Auf der untersten Führungsebene sind Frauen hingegen vielerorts schon gut repräsentiert. Doch anders als Männer steigen sie oft nicht weiter auf. Dabei ist gerade die Rolle als Führungskraft auf unterster Leitungsebene besonders anspruchsvoll: Zum einen führen die Betreffenden Personal mit einem breiten Spektrum hinsichtlich der Leistungen, Motivation und Lebenslagen. Zum anderen werden Ziele und Vorgaben des oberen Managements an die Team- und Sachgebietsleitung weitergeben, welche umgesetzt und erfüllt werden sollen.

Um mehr über das Erleben und die Karriereaspirationen von Frauen auf der unteren Führungsebene zu erfahren, werden 50 qualitative Interviews mit Teamleiterinnen nachanalysiert. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Führungsmotivation, den Führungsstil, die Aufstiegsambitionen, Lebensweisen, Aufstiegshürden und Förderbedarfe bei den Befragten.

Daraus werden Handlungsoptionen abgeleitet, wie die Karriereaspirationen von Frauen auf der untersten Leitungsebene gestärkt und mit welchen Maßnahmen Frauen ermutigt sowie befähigt werden können, in Positionen des mittleren und oberen Managements der öffentlichen Verwaltung aufzusteigen. Darüber hinaus wird eine Handreichung mit Empfehlungen zur Frauenförderung entwickelt, die sich sowohl an aufstiegsmotivierte Frauen als auch an Gleichstellungsbeauftragte, Personal- und weitere Entscheidungsverantwortliche im öffentlichen Dienst richtet.