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HSPV NRW - Profil Prof.'in Dr. Bettina Franzke

Lehre

Fachbereich
Allgemeine Verwaltung / Rentenversicherung

Fachgruppe
Sozialwissenschaften

Fächer
  • Interkulturelle Kompetenz, TSK

Forschung

Projekte

  • Verwaltung als Zweitberuf: Motive und Erfahrungen bei der beruflichen Neuorientierung (01.09.2020-31.08.2021 )

    Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen tragen zur Diversität in einer Organisation bei. Es wurden die Beweggründe sowie Erfahrungen von Menschen untersucht, die nach beruflichen Erfahrungen außerhalb der Verwaltung eine Ausbildung oder ein Studium für die öffentliche Verwaltung absolvieren. Die Ergebnisse aus 41 Interviews zeigen, dass unterschiedliche Gründe zu einem Quereinstieg in die…

    Verwaltung als Zweitberuf: Motive und Erfahrungen bei der beruflichen Neuorientierung

    Projektzeitraum ( - )

    Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen tragen zur Diversität in einer Organisation bei. Es wurden die Beweggründe sowie Erfahrungen von Menschen untersucht, die nach beruflichen Erfahrungen außerhalb der Verwaltung eine Ausbildung oder ein Studium für die öffentliche Verwaltung absolvieren. Die Ergebnisse aus 41 Interviews zeigen, dass unterschiedliche Gründe zu einem Quereinstieg in die Verwaltung führen können: Häufig liegt der Anstoß in der Unzufriedenheit mit Arbeitsinhalten und Arbeitsweisen im Vorberuf. Oftmals spielen aber auch prekäre Beschäftigungen, Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit eine Rolle. Verwaltungsberufe bieten sich ggf. als Ausweg an, da sie bezahlte Ausbildungen, Jobsicherheit, einen festen Verdienst und ein breites Aufgabenfeld in Aussicht stellen. Die Betreffenden lernen die Vielfalt der Verwaltung schätzen. Die meisten sind mit dem Berufswechsel zufrieden, ihre Zukunft bewerten sie positiv. Die Erkenntnisse aus der Studie erlauben Folgerungen hinsichtlich einer zielgerichteten Ansprache, Gewinnung, Ausbildung, Entwicklung und Beschäftigung von Personen mit beruflichen Vorerfahrungen.

    Datei


    Erstellt am: 04.12.2020 16:08 Zuletzt bearbeitet am: 02.02.2021 15:18
  • Neue Väter - Gibt es Sie? (01.09.2019-31.08.2020 )

    In 80 Interviews mit Vätern beim Landschaftsverband Rheinland wurden Lebenssituation, Selbstverständnis und Bedürfnisse von Vätern im öffentlichen Dienst untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass unter den Befragten eine große Vielfalt an Lebensweisen und Identitäten vertreten ist. Dabei sind erste Ansatzpunkte für neue Vaterschaft zu erkennen: In ihrer Wertehierarchie steht für die meisten Väter…

    Neue Väter - Gibt es Sie?

    Projektzeitraum ( - )

    In 80 Interviews mit Vätern beim Landschaftsverband Rheinland wurden Lebenssituation, Selbstverständnis und Bedürfnisse von Vätern im öffentlichen Dienst untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass unter den Befragten eine große Vielfalt an Lebensweisen und Identitäten vertreten ist. Dabei sind erste Ansatzpunkte für neue Vaterschaft zu erkennen: In ihrer Wertehierarchie steht für die meisten Väter die Familie klar vor dem Beruf. Mehr als die Hälfte von ihnen nimmt heute Elternzeit. Und im Umgang mit den Kindern beanspruchen viele Väter emotional-fürsorgliche Attribute. Gleichzeitig werden weiterhin traditionelle Rollen praktiziert: Die Mehrheit der Väter lebt im Hauptverdiener-Zuverdiener-Modell. Nur eine Minderheit ist bereit, ihre Arbeitszeit zugunsten der Familie zu reduzieren. Der Verzicht auf Einkommen ist für fast keinen Vater realisierbar. Die Rollen als Ernährer und Versorger sind weiterhin fester Bestandteil der männlichen Identität. Öffentliche Arbeitgeber können die Ergebnisse nutzen, um ihre Personalstrategien, Arbeitszeitmodelle sowie Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Bezug auf Väter weiterzuentwickeln.


    Erstellt am: 26.02.2020 11:30 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2021 16:49
  • Deutsch-russische Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen: Entwicklung, Herausforderungen und Perspektiven (01.09.2018-31.08.2019 )

    Auf der Basis einer Dokumentenanalyse, Online-Befragung sowie über qualitative Interviews wurden deutsch-russische Städtepartnerschaften analysiert. Einbezogen wurden 14 Städte in NRW und drei Städte in Russland mit entsprechenden Städte- partnerschaften. Untersucht wurden dabei die Entstehungsgeschichte, Motive und Ziele für die Gründung der Städtepartnerschaften, ihre Strukturen und…

    Deutsch-russische Städtepartnerschaften in Nordrhein-Westfalen: Entwicklung, Herausforderungen und Perspektiven

    Projektzeitraum ( - )

    Auf der Basis einer Dokumentenanalyse, Online-Befragung sowie über qualitative Interviews wurden deutsch-russische Städtepartnerschaften analysiert. Einbezogen wurden 14 Städte in NRW und drei Städte in Russland mit entsprechenden Städte- partnerschaften. Untersucht wurden dabei die Entstehungsgeschichte, Motive und Ziele für die Gründung der Städtepartnerschaften, ihre Strukturen und organisatori- sehe Ansiedlung, übereinstimmende Interessen und Aktivitäten, Inhalte gemeinsa- mer Projekte und Best Practices. Darüber hinaus wurden insbesondere die Heraus- forderungen aktiv gelebter deutsch-russischer Städtepartnerschaften sowie deren zukünftige Entwicklung in den Blick genommen. Abschließend werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung deutsch-russischer Städtepartnerschaften ausgesprochen.


    Erstellt am: 25.02.2019 15:55 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2021 16:51
  • Interkulturelle Kompetenz und verantwortungsvolles Handeln in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe (01.09.2017-31.08.2018 )

    Das Forschungsprojekt untersuchte die Herausforderungen ehrenamtlichen Engagements mit Geflüchteten. Dabei ist eine Fallsammlung zum verantwortungsvollen Handeln in der Flüchtlingshilfe entstanden. Diese kann für die Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren in der Flüchtlingsarbeit eingesetzt werden. Die 30 Critical Incidents fokussieren Situationen, die mit Emotionen und der Irritation eigener…

    Interkulturelle Kompetenz und verantwortungsvolles Handeln in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

    Projektzeitraum ( - )

    Das Forschungsprojekt untersuchte die Herausforderungen ehrenamtlichen Engagements mit Geflüchteten. Dabei ist eine Fallsammlung zum verantwortungsvollen Handeln in der Flüchtlingshilfe entstanden. Diese kann für die Qualifizierung von Akteurinnen und Akteuren in der Flüchtlingsarbeit eingesetzt werden. Die 30 Critical Incidents fokussieren Situationen, die mit Emotionen und der Irritation eigener Wertvorstellungen verbunden sind. Bezogen auf die Flüchtlingshilfe behandeln sie außerdem Aspekte, die in helfenden Beziehungen auftreten und als schwierig erlebt werden. Die Auseinandersetzung mit Critical Incidents ist eine Methode, Kompetenzen für das Zusammenleben in einer Migrationsgesellschaft auszubauen. Sie ermöglicht einen reflektierten und moderierten Austausch über interkulturelle, flucht- und migrationsspezifische Aspekte sowie Helfermotive und -beziehungen in der Flüchtlingsarbeit. Das Projekt wurde in Kooperation mit ehrenamtlich Engagierten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen und Geflüchteten umgesetzt.


    Erstellt am: 03.09.2018 11:59 Zuletzt bearbeitet am: 03.09.2018 12:00
  • Interkulturelle Kompetenz Deutschland-Russland (01.09.2016-31.08.2017 )

    Die Forschungsarbeit befasste sich mit der Identifikation und Analyse kritischer Merkmale wie Kulturschockelementen und kulturellen Unterschieden in deutsch-russischen Interaktionen. Diese wurden für das interkulturelle Lernen nutzbar gemacht. Thematisiert werden Fragen der Gastfreundschaft und Willkommenskultur, des Ausdrucks von Ärger und Kritik, Handlungsabläufe, die Zusammenarbeit im Beruf,…

    Interkulturelle Kompetenz Deutschland-Russland

    Projektzeitraum ( - )

    Die Forschungsarbeit befasste sich mit der Identifikation und Analyse kritischer Merkmale wie Kulturschockelementen und kulturellen Unterschieden in deutsch-russischen Interaktionen. Diese wurden für das interkulturelle Lernen nutzbar gemacht. Thematisiert werden Fragen der Gastfreundschaft und Willkommenskultur, des Ausdrucks von Ärger und Kritik, Handlungsabläufe, die Zusammenarbeit im Beruf, Fremdbilder, sprachliches Verstehen und der Umgang mit Sprachhürden. Zu jedem der 20 Fälle aus Alltag, Schule und Hochschule werden Fragen und Lösungsmuster dargestellt. Die Auseinandersetzung mit den CIs fördert Empathie, die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und führt zu neuen Herangehensweisen in deutsch-russischen Begegnungen. Der beschriebene Aushandlungsprozess ist auf eine Vielzahl deutsch-russischer Kontakte übertragbar.

  • Interkulturelle Interaktion in einer Einwanderungsgesellschaft (01.09.2015-31.08.2016 )

    In dem Projekt wurden 55 kurze Situationsbeschreibungen, sog. Critical Incidents (CIs), empirisch erhoben und für das interkulturelle Lernen in einer Einwanderungsgesellschaft aufbereitet. Die CIs beziehen sich auf Interaktionen in der beschäftigungsorientierten Beratung, Kommunalverwaltung, im künstlerischen Schaffen sowie im Polizeivollzugsdienst. Zu jedem Fall wird ein Lösungsvorschlag…

    Interkulturelle Interaktion in einer Einwanderungsgesellschaft

    Projektzeitraum ( - )

    In dem Projekt wurden 55 kurze Situationsbeschreibungen, sog. Critical Incidents (CIs), empirisch erhoben und für das interkulturelle Lernen in einer Einwanderungsgesellschaft aufbereitet. Die CIs beziehen sich auf Interaktionen in der beschäftigungsorientierten Beratung, Kommunalverwaltung, im künstlerischen Schaffen sowie im Polizeivollzugsdienst. Zu jedem Fall wird ein Lösungsvorschlag präsentiert. Die Fallsammlung ist in der Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes unmittelbar verwertbar. Das aus dem Projekt entstandene Lern- und Arbeitsbuch stellt eine Fundgrube für alle dar, die interkulturelle Kompetenz in der deutschen Einwanderungsgesellschaft vermitteln oder sich diese im Selbststudium aneignen wollen. Die Arbeit mit CIs fördert Einfühlungsvermögen, Perspektivwechsel sowie Selbstreflexion und ermutigt, individuelle Wege für den Umgang mit migrationserfahrenen Menschen zu finden.

Publikationen