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HSPV NRW - Profil Prof.'in Dr. Daniela Pollich

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Polizeiwissenschaften

Fächer
  • Kriminologie, Soziologie

Curriculum Vitae

seit 2016Professorin für Polizeiwissenschaften (Kriminologie, Soziologie) an der HSPV NRW, Studienort Duisburg
2013-2016Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin bei der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des Landeskriminalamtes NRW
2012Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Soziologie, insbesondere quantitative Methoden in den Sozialwissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
2011-2012Postdoc-Stipendiatin im DFG-Graduiertenkolleg 884, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Universität Bielefeld (eigenes Forschungsprojekt "Täter-Opfer-Konstellationen bei Gewalt gegen Obdachlose")
2009Promotion zur Dr. phil. an der Universität Bielefeld (Titel der Dissertation: Problembelastung und Gewalt -- Eine soziologische Analyse des Handelns jugendlicher Intensivtäter)
2009Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt quantitative Methoden, Universität Bielefeld
2005 - 2010Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Forschungsprojekt "Kriminalität in der modernen Stadt" (CrimoC), Universität Bielefeld
1999 - 2004Studium der Soziologie an der KU Eichstätt und an der Universität Trier, Diplom an der Universität Trier

Forschung

Projekte

  • Die polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten (PolBaS) (01.09.2018-31.08.2021 )

    Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten“ (PolBaS) ist Teil des umfassenden Forschungsprojekts „Sexuelle Gewalt gegen Frauen“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) am Landeskriminalamt NRW. Das eigenständige, durch das IPK intern geförderte Teilprojekt PolBaS hat zunächst die Vertiefung der Erkenntnisse zur polizeilichen Arbeit im…

    Die polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten (PolBaS)

    Projektzeitraum ( - )

    Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Polizeiliche Bearbeitung von Sexualdelikten“ (PolBaS) ist Teil des umfassenden Forschungsprojekts „Sexuelle Gewalt gegen Frauen“ der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle (KKF) am Landeskriminalamt NRW.

    Das eigenständige, durch das IPK intern geförderte Teilprojekt PolBaS hat zunächst die Vertiefung der Erkenntnisse zur polizeilichen Arbeit im Kontext von Sexualdelikten, insbesondere in Bezug auf Ermittlungsschritte und deren fallabhängige Erfolgschancen, zum Ziel.

    Zentraler Untersuchungsgegenstand ist zudem der Einfluss gesellschaftlicher Rahmenbedingungen auf die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Einerseits werden Sexualdelikte in der gesellschaftlichen Wahrnehmung in besonderer Weise in einem Zusammenhang mit Konstrukten wie Scham und Ehre gesehen und sind damit oft moralisch überformt. Im Projekt PolBaS wird untersucht, wie sich diese gesellschaftlichen Deutungen, die auch bei den Opfern verankert sein könnten, auf die polizeiliche Arbeit (beispielsweise bezüglich der Auskunftsbereitschaft von Opfern) auswirken.

    Andererseits widmet sich das Projekt, als weitere Rahmenbedingung polizeilicher Tätigkeit, den Folgen der teilweise kontrovers diskutierten Änderung des Sexualstrafrechts im Jahr 2016. Inwiefern sich die Strafrechtsänderung und -erweiterung konkret in der polizeilichen Sachbearbeitung, beispielsweise den Inhalten von Vernehmungen oder dem Arbeitsaufwand bemerkbar macht, wird im Projekt ebenfalls untersucht.


    Erstellt am: 25.09.2018 07:35 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 13:15

Publikationen

Kategorie: (Zeitschriften-) Aufsätze


Kategorie: Bücher/Herausgeberschaften


Kategorie: Buchbeiträge


Kategorie: Bücher/Monographien