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HSPV NRW - Profil RR'in Nanina Marika Sturm

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
-

Fächer
  • Ethik
  • Interkulturelle Kompetenz

Forschung

Projekte

  • Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung (01.09.2019-31.08.2020 )

    Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet...

    Forschungszentrum Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung

    Projektzeitraum ( - )

    Forschungszentrum  Institut für Geschichte und Ethik (IGE) aktuell laufend

    Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet sind. Es soll deshalb erforscht werden, inwiefern die Macht der öffentlichen Verwaltung auch soziale und kulturelle Faktoren einfließen, und wie sich dies in deren Entscheidungsprozessen zeigt. Die methodische Vorgehensweise diese Projektes liegt im Dialog von Theorie und Praxis: Es werden verschiedene ethische Konzepte und Kritik von sozialer und kultureller Macht herangezogen. Diese werden zu Erfahrungen der Macht öffentlicher Verwaltung durch deren Kund*innen sowie Mitarbeiter*innen in Beziehung gesetzt. Gegenstand dieses Projektes sind zum einen das Phänomen Armut und daraus hervorgehende Angewiesenheit auf Entscheidungen und Leistungen durch verschiedene Behörden. Zum anderen soll das Phänomen der Migration unter Berücksichtigung der Erfahrungen von Migrant*innen im Umgang mit staatlichen Behörden analysiert werden. Ein drittes Phänomen, das in diesem Projekt behandelt wird, fokussiert sich auf die Perspektive der Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich ihrer Möglichkeiten Widerspruch und Kritik an Machtmissbrauch, auch in seinen sozialen und kulturellen Dimensionen, in der öffentlichen Verwaltung zu hegen. Dieses Projekt ist für die Studienjahre 2019/20 - 2020/21 angelegt: Im Studienjahr 2019/20 soll eine Fachtagung veranstaltet werden, auf der jeweils Experten aus Perspektive der Praxis und aus Perspektive der Wissenschaft über eines der genannten Phänomene referieren. Im Studienjahr 2020/21 wird ein Sammelband mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis in einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlicht. Dieses Projekt ist im IGE verortet und betrachtet sich somit als Beitrag zur  Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Verwaltungsethik, die zum einen bestehende ethische Theorieansätze aufnimmt, diese dann aber in Bezug zur Praxis der Verwaltung stellt.Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet sind. Es soll deshalb erforscht werden, inwiefern die Macht der öffentlichen Verwaltung auch soziale und kulturelle Faktoren einfließen, und wie sich dies in deren Entscheidungsprozessen zeigt. Die methodische Vorgehensweise diese Projektes liegt im Dialog von Theorie und Praxis: Es werden verschiedene ethische Konzepte und Kritik von sozialer und kultureller Macht herangezogen. Diese werden zu Erfahrungen der Macht öffentlicher Verwaltung durch deren Kund*innen sowie Mitarbeiter*innen in Beziehung gesetzt. Gegenstand dieses Projektes sind zum einen das Phänomen Armut und daraus hervorgehende Angewiesenheit auf Entscheidungen und Leistungen durch verschiedene Behörden. Zum anderen soll das Phänomen der Migration unter Berücksichtigung der Erfahrungen von Migrant*innen im Umgang mit staatlichen Behörden analysiert werden. Ein drittes Phänomen, das in diesem Projekt behandelt wird, fokussiert sich auf die Perspektive der Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich ihrer Möglichkeiten Widerspruch und Kritik an Machtmissbrauch, auch in seinen sozialen und kulturellen Dimensionen, in der öffentlichen Verwaltung zu hegen. Dieses Projekt ist für die Studienjahre 2019/20 - 2020/21 angelegt: Im Studienjahr 2019/20 soll eine Fachtagung veranstaltet werden, auf der jeweils Experten aus Perspektive der Praxis und aus Perspektive der Wissenschaft über eines der genannten Phänomene referieren. Im Studienjahr 2020/21 wird ein Sammelband mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis in einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlicht. Dieses Projekt ist im IGE verortet und betrachtet sich somit als Beitrag zur  Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Verwaltungsethik, die zum einen bestehende ethische Theorieansätze aufnimmt, diese dann aber in Bezug zur Praxis der Verwaltung stellt.


    Erstellt am: 07.11.2019 10:45 Zuletzt bearbeitet am: 07.11.2019 10:46

Publikationen

(Zeitschriften-) Aufsätze


  • Versuchen wir vergebens zu vergeben? Zu den Bedingungen der Möglichkeit von Vergebung in Kants Moralphilosophie
    Sturm, Nanina Marika (2013): Versuchen wir vergebens zu vergeben? Zu den Bedingungen der Möglichkeit von Vergebung in Kants Moralphilosophie. In: ZEE (Zeitschrift für Evangelische Ethik). Hg. v.: Ulrich Körtner, Reiner Anselm, Hartmut Kreß, u.a., Gütersloher Verlagshaus/ Random House, 57. Jahrg. [Heft 01/2013], S. 10-22.
    This essay deals with the conditions of the possibility of forgiveness in the Kantian moral philosophy. The problem which arises concerning this subject is the thesis that interpersonal forgiveness can be thought of being impossible. That position is based on the consideration that - speaking in accordance with Kant - there can be no moral surplus to be achieved by human beings because it is always their duty to act in compliance with the moral law. This leads to the assumption that moral guilt can only be forgiven by God. But if God is the only one who can forgive human misbehaviour and so take away the burden of moral guilt, wouldn't that undermine human freedom and autonomy? If interpersonal forgiveness was impossible, which consequences would result from that thesis for our moral and also for our political relations to each other?

Bücher/Monographien


  • Sturm, Nanina Marika (2020): Analysen zum Engagement im Dortmunder Netzwerk für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. [Studie zum Engagement gegen Rechtsextremismus]. Stadt Dortmund: Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. [intern]. (346 S.).

  • Sturm, Nanina Marika (2015): Eine Kantianische Perspektive auf Vergebung. Goethe-Universität: Frankfurt am Main. (108 S.).