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HSPV NRW - Profil Prof. Eberhard Krott

Kontakt

Krott, Eberhard

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Sozialwissenschaften

Fächer
  • Psychologie
  • Verhaltenstraining
  • Sozialwissenschaftliche Methoden/Statistik

Curriculum Vitae

NameEberhard Krott
geb.05.05.1952 in Aachen
Familienstandverheiratet
Kinder3 (1981, 1987, 1990)
Akademische Ausbildung
1972 – 1975Studium der Sozialpädagogik Fachhochschule Niederrhein, Abschluss: Sozialpädagoge (grad.)
1975 – 1976Anerkennungsjahr Caritasverband Trier, Abschluss: Staatliche Anerkennung als Sozialpädagoge
1975 – 1981Studium der Psychologie, Universität TrierAbschluss: Diplom-Psychologe
2008Promotion Dr. biol. hum., Universität Ulm
Weiterbildung
1978 – 1979Gesprächspsychotherapie GWG
1976 – 1980Verhaltenstherapie DGVT
1997 – 1998Systemische Familientherapie ADTF
1999 – 2000Psychotherapie von Täterpersonen im Kontext von sexuellem Missbrauch und anderen Sexualdelikten, Universität Mainz
2012 – 2013Fortbildung Prävention sexueller Missbrauch, Universität Ulm
2016 -2017Fortbildung Traumatherapie, Universität Ulm
2017 - 2018Fortbildung Traumatherapie mit Geflüchteten, Universität Ulm
1999Approbation Psychologischer Psychotherapeut, Bezirksregierung Köln
Berufspraxis
1981 – 1984Psychologe in der Jugendstrafanstalt Heinsberg
1984 – 1996Psychologe in der Untersuchungshaftanstalt Aachen
1996 – 2000Psychologe in der Verbüßungsanstalt Aachen
2000 - 2009Dozent an der Fachhochschule für Rechtspflege NRW, Fachbereich Strafvollzug
2009 – 2010Psychologischer Fachdezernent, JM NRW Düsseldorf
2010 - 2018Professor an der FHöV NRW
Gutachtertätigkeit
seit 1998Erstellung von Prognosegutachten gemäß § 454 Abs. 2 StPO für Strafvollstreckungskammern in Nordrhein-Westfalen
seit 2000Sachverständiger nach § 16 Abs.4 MRVG-NW, Sachverständiger für Strafrecht und Strafvollstreckungsrecht der Psychotherapeutenkammer NRW
Leitung / Koordination
1998 – 2000Therapeutische Leitung einer Behandlungswohngruppe, Justizvollzugsanstalt Aachen
2006—2009Sprecher des Fachbereichs Strafvollzug an der Fachhochschule für Rechtspflege NRW, Bad Münstereifel
2010- 2018Beratendes Mitglied Verzahnungsgremium Fachbereich Polizei, Landesmodulkoordinator HS1.3 Polizei, örtlicher Fachkoordinator Psychologie, Seminare (Polizei) und Thesis (Polizei und allgemeine Verwaltung)

Forschung

Projekte

  • Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation (Umfelder 2.0) (01.03.2019-01.09.2024 )

    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation 2.0 (Umfelder 2.0; 2019-2024) – Fortsetzung und Erweiterung der Studie Umfelder (2012-2017) Die Förderung interkultureller Kompetenz und interkultureller Kommunikationsfähigkeit hat im Bachelorstudiengang Polizei der FHöV NRW in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund dieser Entwicklung…

    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation (Umfelder 2.0)

    Projektzeitraum ( - )

    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation 2.0 (Umfelder 2.0; 2019-2024) – Fortsetzung und Erweiterung der Studie Umfelder (2012-2017)

    Die Förderung interkultureller Kompetenz und interkultureller Kommunikationsfähigkeit hat im Bachelorstudiengang Polizei der FHöV NRW in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hintergrund dieser Entwicklung sind einerseits die veränderte Bevölkerungsstruktur des Einwanderungslandes Bundesrepublik Deutschland und andererseits die daraus resultierenden spezifischen Anforderungen an Polizistinnen und Polizisten. Diese betreffen alle Kernbereiche des Polizierens wie die Verkehrssicherheitsarbeit, die Gefahrenabwehr und die Kriminalitätsbekämpfung.

    Dabei müssen sich Polizistinnen und Polizisten als Repräsentanten staatlicher Autorität auch aufgrund von Vorfällen in jüngster Vergangenheit häufig mit dem Vorwurf auseinandersetzen, sich fremdenfeindlich bzw. rassistisch zu verhalten und z.B. ihr Verhalten bei Kontrollen von Vorurteilen gegenüber Nichtdeutschen bestimmen zu lassen (Blom, 2004; Franzke, 1995).

    Die Polizei als Organisation reagiert auf diese Vorwürfe unter anderem durch Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung, aber auch durch die Anwerbung von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund für den Polizeivollzugsdienst (Franzke, 1999; Murck & Werdes, 1996).

    Die Fachhochschule als eine der zentralen Instanzen polizeilicher Sozialisation hält im Studienverlauf verschiedene Pflichtmodule vor, die auf die Förderung interkultureller Kommunikationsfähigkeit und interkultureller Kompetenz abzielen. Unter anderem sind das die Pflichtmodule „Interkulturelle Kompetenz“, „Training sozialer Kompetenz“ und „Berufsrollenreflexion“. Aber auch in den sozialwissenschaftlichen Fächern sowie im Fach Ethik werden diese Themen fokussiert. Darüber hinaus findet eine Sensibilisierung für die Thematik in den polizeiwissenschaftlichen Fächern wie z.B. Einsatzlehre und den Rechtsfächern statt.

    Das Forschungsvorhaben Umfelder (2012-2017) ging den Fragen nach, ob und in welchem Ausmaß xenophile/xenophobe Einstellungen und Haltungen zu Beginn des Studiums vorliegen, sich diese im Laufe der Studienabschnitte verändern und wie sie letztlich durch Praxiserfahrungen beeinflusst werden. Die Ergebnisse dieser Studie wurden 2018 veröffentlicht (E. Krott, N. Krott, & Zeitner 2018) und stießen auf erhebliches Interesse innerhalb der FHöV NRW, der Polizei und auch der Politik.

    Es kam der Wunsch auf, diese Studie fortzusetzen, um die Stabilität der festgestellten positiven Effekte über einen längeren Zeitraum zu prüfen. Des Weiteren sollten auch mögliche Auswirkungen der im Rahmen der Reform 2016 im Studiengang Polizei NRW noch weiter gestärkten persönlichen und sozialen Kompetenzen in den Blick genommen werden. So wurden unter anderem aufgrund von Evaluationsergebnissen das Modul Berufsrollenreflexion verändert (Schophaus, 2015) und der Tag der Menschenrechte eingeführt (Zeitner, 2017). Die Auswirkungen dieser Maßnahmen konnten mit der ersten Umfelder-Studie (2012-2017) nicht erfasst werden.

    Am 01.03.2019 startete nun die Studie Umfelder 2.0. Hier soll nun insbesondere. eine der Befragungen ca. 18 Monate nach dem Ende des Studiums und damit nach deutlich längerer Praxiszeit als bei der ersten Umfelder-Studie durchgeführt werden. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich eine längere Berufspraxis auf die Einstellungen und Haltungen der jungen Polizistinnen und Polizisten gegenüber Fremdheit auswirkt. Die Studie wird vorrausichtlich 2024 abgeschlossen.

    Kooperationspartner sind:

    Dr. Nora Rebekka Krott, Institut für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG), Universität Bielefeld, nora.krott@uni-bielefeld.de

    Prof. Dr. Eberhard Krott, eberhard.krott@fhoev.nrw.de

    KDin Ines Zeitner, ines.zeitner@fhoev.nrw.de


    Erstellt am: 25.02.2019 14:07 Zuletzt bearbeitet am: 31.01.2020 08:13
  • Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation (Umfelder) (01.09.2012-31.03.2017 )

    Gegenstand der Untersuchung sind Einstellungen und Haltungen junger Polizistinnen und Polizisten zu Nichtdeutschen und Personen mit Migrationshintergrund. Das projektierte Forschungsvorhaben geht den Fragen nach, ob und in welchem Ausmaß xenophile/xenophobe Einstellungen und Haltungen zu Beginn des Studiums vorliegen, sich diese im Laufe der Studienabschnitte verändern und wie sie letztlich durch…

    Umgang mit Fremdheit - Entwicklung im Längsschnitt der beruflichen Erstsozialisation (Umfelder)

    Projektzeitraum ( - )

    Gegenstand der Untersuchung sind Einstellungen und Haltungen junger Polizistinnen und Polizisten zu Nichtdeutschen und Personen mit Migrationshintergrund. Das projektierte Forschungsvorhaben geht den Fragen nach, ob und in welchem Ausmaß xenophile/xenophobe Einstellungen und Haltungen zu Beginn des Studiums vorliegen, sich diese im Laufe der Studienabschnitte verändern und wie sie letztlich durch Praxiserfahrungen beeinflusst werden. Das Forschungsprojekt ist als Langzeitstudie angelegt.

  • Blitz-Marathon (01.09.2012-31.08.2013 )

    Landesweit abgestimmtes Projekt zur Erforschung der Bekanntheit und Akzeptanz des "Blitz-Marathons" in NRW. Die Beteiligung aller Studienorte zur flächendeckenden Erfassung des gesamten Bundeslandes wurde durch Seminarangebote im FM 3 des EJ 2011 in allen Studienorten gewährleistet. Die Ergebnisse wurden örtlich ausgewertet und anschließend überregional zusammengeführt. Link zu Berichten: …

    Blitz-Marathon

    Projektzeitraum ( - )

    Landesweit abgestimmtes Projekt zur Erforschung der Bekanntheit und Akzeptanz des "Blitz-Marathons" in NRW. Die Beteiligung aller Studienorte zur flächendeckenden Erfassung des gesamten Bundeslandes wurde durch Seminarangebote im FM 3 des EJ 2011 in allen Studienorten gewährleistet. Die Ergebnisse wurden örtlich ausgewertet und anschließend überregional zusammengeführt. Link zu Berichten: Abschlussbericht, veröffentlicht auf der Homepage der FHöV NRW


    Erstellt am: 14.06.2018 10:34

Publikationen

Kategorie: (Zeitschriften-) Aufsätze


Kategorie: Buchbeiträge


Kategorie: Kommentierungen


Kategorie: Bücher/Herausgeberschaften