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Prof.'in Dr. Vanessa Salzmann HSPV NRW - Profil

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Polizeiwissenschaften

Fächer
  • Eingriffsrecht, Führungslehre, Soziologie

Forschung

Projekte

  • Führungsstrategie der Polizei NRW (01.09.2020-31.08.2021 )

    Im Rahmen der strategischen Schwerpunktsetzung der Polizeiabteilung des IM NRW wurde das Themenfeld „Führung“ als eines von fünf Schwerpunktthemen identifiziert. Ein Analyseprozess wurde durchgeführt und stellt über die Arbeitsschritte „Lagebetrachtung, Ziele, Maßnahmen und Partner“ auf wesentliche Defizite im Bereich der heutigen Führungswirklichkeit sowie Grundlagen und Instrumente ab,…

    Führungsstrategie der Polizei NRW

    Projektzeitraum ( - )

    Im Rahmen der strategischen Schwerpunktsetzung der Polizeiabteilung des IM NRW wurde das Themenfeld „Führung“ als eines von fünf Schwerpunktthemen identifiziert. Ein Analyseprozess wurde durchgeführt und stellt über die Arbeitsschritte „Lagebetrachtung, Ziele, Maßnahmen und Partner“ auf wesentliche Defizite im Bereich der heutigen Führungswirklichkeit sowie Grundlagen und Instrumente ab, beschreibt Ziele und Maßnahmen und gibt Hinweise zur Einbindung erforderlicher Partner.

    Trotz des Vorhandenseins verschiedener Grundsatzpapiere zur Führung fehlt es an einem aktuellen und verbindlichen Orientierungsrahmen, wie Führung und Zusammenarbeit in der Polizei, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Wertediskussion, der Implementation verschiedener Führungsinstrumentes und Controllingtools zu gestalten sind.

    Dieser Problemlage widmet sich die Landesarbeitsgruppe (LAG) „Führungskonzeption der Polizei“ unter Leitung des Inspekteurs der Polizei NRW. Die Antragstellerin berät die LAG aus wissenschaftlicher Sicht.


    Erstellt am: 04.12.2020 15:57 Zuletzt bearbeitet am: 01.06.2021 12:55
  • „Studien zu Rechtsextremismus und Polizei unter besonderer Berücksichtigung des NSU-Falles“ (01.09.2019-31.08.2020 )

    Die Problemlagen des Rechtsextremismus im Zusammenhang mit den NSU-Skandal sind offenkundig, ihre Erforschungen, mögliche Präventionen oder sogar Behebungen sind jedoch komplex. Die Aktualität rechter Gewalt bricht nicht nur immer wieder im Zuge von Migration auf, sondern hat gerade im Umfeld des NSU-Falles eine bedenkliche Kontinuität bezeugt und zuletzt sogar mit den Angriffen gegen eine…

    „Studien zu Rechtsextremismus und Polizei unter besonderer Berücksichtigung des NSU-Falles“

    Projektzeitraum ( - )

    Die Problemlagen des Rechtsextremismus im Zusammenhang mit den NSU-Skandal sind offenkundig, ihre Erforschungen, mögliche Präventionen oder sogar Behebungen sind jedoch komplex. Die Aktualität rechter Gewalt bricht nicht nur immer wieder im Zuge von Migration auf, sondern hat gerade im Umfeld des NSU-Falles eine bedenkliche Kontinuität bezeugt und zuletzt sogar mit den Angriffen gegen eine Rechtsanwältin der Nebenkläger und ihre Tochter eine beunruhigende offenkundige Verbindung zu fünf Beamten der hessischen Polizei offenbart. Die Situation wird durch die Popularität rechter Parteien hierzulande und in Europa und ihren Populismus insofern weiter verschärft, als unmenschliche Positionen wieder im gesellschaftlichen Diskurs hoffähig gemacht werden. Umso mehr gilt es, Gründe und Wege rechter Gewalt zu erforschen und zu differenzieren, um eine Sensibilisierung innerhalb der Institution Polizei zu erwirken und damit auch die Prävention gegen rechte Gewalt innerhalb der eigenen Reihen, aber natürlich auch für die Gesellschaft zu befördern.

    Dieses Forschungsprojekt, dem bereits gemeinsame Forschungen vorausgehen, sieht zum einen – für den theoretischen Ertrag – einen gemeinsamen Aufsatz zur Thematik vor, der insbesondere die ethischen und einsatztaktischen Überlegungen und Problemstellungen miteinander verknüpft und bedenkt, und für den praktischen Teil einen Studientag. Am Studientag gibt es Impuls-Vorträge ausgewählter Fachkräfte und Forscher sowie Workshops für die Studierenden. Die Studierenden sollen ebenfalls in die Lage versetzt werden, ihre Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.

    Dieses Format ist für einen ganzen Einstellungsjahrgang geplant. Aus dem Studientag könnte sowohl eine Fachtagung als Fortführung entstehen als auch ein (vielleicht sogar bundesweiter) Aktionstag der FHöV NRW in Zusammenarbeit mit der Polizei gegen rechte Gewalt.

    Ziele der beiden oben zunächst anvisierten Projektteile sind neben der genannten Sensibilisierung für rechte Gewalt und Rechtsextremismus, ihrer fachlichen Differenzierung als Basis für konkrete Präventionsarbeit, auch eine Beförderung einer kritischen Fehlerkultur innerhalb der Polizei.

    Wesentliche Fragestellungen:

    Welche ethischen, organisationssoziologischen und einsatztaktischen Problematiken liegen dem NSU-Skandal zugrunde?

    Welche Folgen für die polizeiliche Aus- und Fortbildung wirft der NSU-Skandal auf?

    Ist Hasskriminalität in Form rechter Gewalt ein Problem, das die Polizei in der Ausbildung und dem täglichen Dienst unterschätzt?


    Erstellt am: 07.11.2019 10:50
  • Weiterentwicklung der Einsatzlehre (01.09.2017-31.08.2019 )

    Das Fach Einsatzlehre ist eine zentrale Disziplin an allen Polizei ausbildenden Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung. Es bereitet angehende Polizeibeamte in theoretischer Hinsicht auf die Einsatzbewältigung vor. Das Projekt fokussiert Potentiale der Einsatzlehre (Aufarbeitung des Forschungsstands, Disziplinentwicklung, didaktische Aspekte). Die zentralen Forschungsfragen lauten: 1) Welcher…

    Weiterentwicklung der Einsatzlehre

    Projektzeitraum ( - )

    Das Fach Einsatzlehre ist eine zentrale Disziplin an allen Polizei ausbildenden Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung. Es bereitet angehende Polizeibeamte in theoretischer Hinsicht auf die Einsatzbewältigung vor. Das Projekt fokussiert Potentiale der Einsatzlehre (Aufarbeitung des Forschungsstands, Disziplinentwicklung, didaktische Aspekte). Die zentralen Forschungsfragen lauten: 1) Welcher Forschungsstand und welche Historie liegen der Einsatzlehre zugrunde? 2) Unter welchen Bedingungen stellt die Vermittlung von Erfahrungswissen eine Bereicherung fu?r die Lehre und Forschung dar? 3) Unter welchen Bedingungen können Lernumgebungen, die sich am Konzept des situierten Lernens orientieren, in die Lehre implementiert werden?


    Erstellt am: 06.06.2018 10:11 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2019 10:15
  • Improvement of Civilian Oversight of Internal Security (ICOISS) ) – Case study Germany (01.07.2012-30.04.2015 )

    Die Darstellung der Strukturen und Prozesse der innerbehördlichen, gerichtlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Kontrolle der Polizei in Deutschland war Gegenstand der Analyse, die eingebunden war in ein von der EU und dem United Nations Development Programme gefördertes Forschungs- und Beratungsprojekts für die Türkei. Link zu Berichten, Projekthomepages, Publikationen …

    Improvement of Civilian Oversight of Internal Security (ICOISS) ) – Case study Germany

    Projektzeitraum ( - )

    Die Darstellung der Strukturen und Prozesse der innerbehördlichen, gerichtlichen, zivilgesellschaftlichen und politischen Kontrolle der Polizei in Deutschland war Gegenstand der Analyse, die eingebunden war in ein von der EU und dem United Nations Development Programme gefördertes Forschungs- und Beratungsprojekts für die Türkei. Link zu Berichten, Projekthomepages, Publikationen http://www.civilianoversight.org.tr/Pages/EN/home.html http://www.sivilgozetim.org.tr/Source/Publication/en/03_comp%20governance.p1.pdf


    Erstellt am: 06.06.2018 11:35

Publikationen

Kategorie: (Zeitschriften-) Aufsätze


Kategorie: Buchbeiträge


Kategorie: Bücher/Herausgeberschaften


Kategorie: Audiovisuelle Medien