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HSPV NRW - Profil Prof. Dr. Jonas Grutzpalk

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
Sozialwissenschaften

Fächer
  • Politikwissenschaft, Soziologie

Curriculum Vitae

SCHULE
1988/1989Liceo Linguistico „Regina Margherita“, Turin und Liceo Classico „Plinio Seniore“, Castellammare di Stabia
1991Abitur am Pascal-Gymnasium, Münster
UNIVERSITÄT
1991Italienisch-Sprachkurs an der Università per Stranieri, Siena
1991 – 1992Aufnahme eines Jurastudiums in Münster
1992 – 1997Studium Politikwissenschaft, vergleichende Religionswissenschaft und Soziologie in Münster und Bonn. Magisterarbeit über Rechtsextremistische Intellektuelle in Frankreich und Italien.
1995Studium Politics, Philosophy and Economics (PPE) am Trinity College, Oxford.
1998Russisch-Sprachkurs an der polytechnischen Akademie, Minsk
1998 - 2002Promotion bei Prof. Dr. Dr. F. Fürstenberg, Bonn über Gewaltdiskurse deutscher und französsicher Intellektueller
BERUFSERFAHRUNG
1994-2003Studienbegleitende Praktika in Kairo, London, Tel-Aviv, Luxemburg, Brüssel, Hannover
1994 – 2000Erst Studentische Hilfskraft, dann Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Teilprojekt „Max Webers so genannte Rechtssoziologie“ der Max-Weber-Gesamtausgabe
2003-2009Referent für „Verfassungsschutz durch Aufklärung“ im Ministerium des Innern des Landes Brandenburg.
Seit 2009Professor für Soziologie und Politikwissenschaft an der FHöV NRW / Studienort Bielefeld

Forschung

Projekte

  • Interkulturelle Kompetenz für die Polizei (01.09.2017-31.08.2018 )

    Seit Beginn der 2000er Jahre bemüht man sich bei den Polizeien (mit unterschiedlicher Intensität) um passende Fort- und Ausbildungsformate für interkulturelle Kompetenzen. Häufig wird dabei die mittlerweile sprichwörtliche Definition über interkulturelle Kompetenz von Darla Deardorff benutzt: „Interkulturelle Kompetenz beschreibt die Kompetenz, auf Grundlage bestimmter Haltungen und…

    Interkulturelle Kompetenz für die Polizei

    Projektzeitraum ( - )

    Seit Beginn der 2000er Jahre bemüht man sich bei den Polizeien (mit unterschiedlicher Intensität) um passende Fort- und Ausbildungsformate für interkulturelle Kompetenzen. Häufig wird dabei die mittlerweile sprichwörtliche Definition über interkulturelle Kompetenz von Darla Deardorff benutzt: „Interkulturelle Kompetenz beschreibt die Kompetenz, auf Grundlage bestimmter Haltungen und Einstellungen sowie besonderer Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten in interkulturellen Situationen effektiv und angemessen zu regieren.“ Abgesehen davon, dass diese Definition zur Tautologie neigt, weil sie die interkulturelle Kompetenz anhand „interkultureller Situationen“ definiert stellen sich weitere entscheidende Fragen, z.B.: Über welche Fertigkeiten verfügt man, wenn man interkulturell kompetent ist? Was hat man gelernt, wenn man ein interkulturelles Training durchlaufen hat? Wie verändert sich durch interkulturelle Kompetenz das Verhältnis der Polizei zum Bürger? Bei genauerer Betrachtung bleiben viele dieser Fragen nur teilweise beantwortbar. Dabei wirft schon die Definition des „Kultur“-Begriffes Zweifel darüber auf, ob man sich überhaupt zum Zwecke einer Aus- und Fortbildung auf gemeinsame Begriffe einigen kann. Mit welchem Kulturbegriff die Fort- und Ausbildung interkultureller Kompetenzen bei der Polizei arbeitet bleibt häufig unsicher. Riskant ist dabei, dass einer Ethnisierung des Kulturbegriffes nicht genügend konzeptioneller Widerstand entgegensteht und es dadurch zu Verhärtungen von Vorurteilen kommen kann, wo doch deren Überwindung trainiert werden sollte. Das Themenheft bringt die am Thema „interkulturelle Kompetenz für die Polizei“ beteiligten Gruppen zumindest virtuell zusammen und lässt sie debattieren: Was wünschen sich betroffene Gruppen von einer interkulturell kompetenten Polizei, was wünscht sich die polizeiliche Führung, was die Ausbilder und was die Politik? Oder auch: Warum überhaupt braucht die Polizei besondere soziale und kommunikative Kompetenzen, die man „interkulturell“ nennt? Und was soll „Kultur“ dabei genau bedeuten? Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Bereichen (Politik, Polizei, ethnische Communities, Lehre) wurden um kurze Statements gebeten. Das Themenheft trägt diese Aussagen zusammen. Das Heft ist das erste einer Reihe unter dem Titel „Polizei.Wissen. Themen polizeilicher Bildung“. Hefte zum Thema „Ethik“, „Führung“ und „Ultras“ sind in Vorbereitung.


    Erstellt am: 25.05.2018 08:52 Zuletzt bearbeitet am: 06.06.2018 10:20
  • Wann das Wir beginnt (01.09.2015-31.08.2017 )

    Die Zugehörigkeit zur In-Group Polizei ist ein natürlicher gruppendynamischer Prozess, welcher sicher auch in anderen Organisationen erfolgt. Es stellt sich dennoch die Frage, ob der subjektive Eindruck, dass dies in der Polizei deutlich ausgeprägter ist, tatsächlich zutrifft. Wird Cop Culture schon entwickelt, bevor die Anwärter überhaupt Kontakt mit der Organisation Polizei bekommen? Woher…

    Wann das Wir beginnt

    Projektzeitraum ( - )

    Forscher

    Dr. Jonas Grutzpalk
    Dr. Carsten Dübbers

    Die Zugehörigkeit zur In-Group Polizei ist ein natürlicher gruppendynamischer Prozess, welcher sicher auch in anderen Organisationen erfolgt. Es stellt sich dennoch die Frage, ob der subjektive Eindruck, dass dies in der Polizei deutlich ausgeprägter ist, tatsächlich zutrifft. Wird Cop Culture schon entwickelt, bevor die Anwärter überhaupt Kontakt mit der Organisation Polizei bekommen? Woher stammen die Vorstellungen zu Polizei und des beruflichen Habitus?

  • Wissenschaftsmanagement in Polizeibehörden (01.09.2014-31.08.2016 )

    Die Erforschung des Wissensmanagement in Sicherheitsbehörden mit Hilfe der Akteurs-Netzwerk-Theorie (ANT).

    Wissenschaftsmanagement in Polizeibehörden

    Projektzeitraum ( - )

    Die Erforschung des Wissensmanagement in Sicherheitsbehörden mit Hilfe der Akteurs-Netzwerk-Theorie (ANT).

  • Der demokratische Staat (01.09.2012-31.08.2013 )

    Der demokratische Staat

    Projektzeitraum ( - )

  • Interkulturelle Trainings. Oder: Wie unterrichtet man Hybridität? (01.12.2011-30.11.2012 )

    Das Projekt ging explizit der Frage nach, die Chancen und die Risiken im Training interkultureller Kompetenz genauer zu verorten. Darüber hinaus wurden Praktiker daraufhin befragt, welchen Bedarf an IK-Trainings sie feststellen, wie diese Trainings durchgeführt werden und welche Ziele sie konkret verfolgen.

    Interkulturelle Trainings. Oder: Wie unterrichtet man Hybridität?

    Projektzeitraum ( - )

    Das Projekt ging explizit der Frage nach, die Chancen und die Risiken im Training interkultureller Kompetenz genauer zu verorten. Darüber hinaus wurden Praktiker daraufhin befragt, welchen Bedarf an IK-Trainings sie feststellen, wie diese Trainings durchgeführt werden und welche Ziele sie konkret verfolgen.

Publikationen

Kategorie: Buchbeiträge


Kategorie: Bücher/Herausgeberschaften


Kategorie: (Zeitschriften-) Aufsätze


Kategorie: Audiovisuelle Medien