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HSPV NRW - Profil RBr Dr. Emanuel John

Lehre

Fachbereich
Polizei

Fachgruppe
-

Fächer
  • Ethik

Curriculum Vitae

2005-2012Studium an der Universität Leipzig, der Universität Potsdam und der Universität Amsterdam
2012-2015Stipendiat des DFG-Graduiertenkollegs Lebensformen+Lebenswissen
2014visiting fellow am Depeartment of Philosophy der University of Pittsburgh
2015visiting fellow Department of Philosophy der University of California Los Angeles
April 2017Promotion an der Universität Potsdam mit einer Arbeit zum Thema „Die Negativität des Sittlichen: Zur Überwindung ethischen Leides“
2017-2018wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
seit September 2018Dozent für Ethik und Interkulturelle Kompetenz an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein Westfalen, Abteilung Duisburg, Außenstelle Mülheim

Forschung

Projekte

  • Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung (01.09.2019-31.08.2020 )

    Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet...

    Forschungszentrum Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung

    Projektzeitraum ( - )

    Forschungszentrum  Institut für Geschichte und Ethik (IGE) aktuell laufend

    Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet sind. Es soll deshalb erforscht werden, inwiefern die Macht der öffentlichen Verwaltung auch soziale und kulturelle Faktoren einfließen, und wie sich dies in deren Entscheidungsprozessen zeigt. Die methodische Vorgehensweise diese Projektes liegt im Dialog von Theorie und Praxis: Es werden verschiedene ethische Konzepte und Kritik von sozialer und kultureller Macht herangezogen. Diese werden zu Erfahrungen der Macht öffentlicher Verwaltung durch deren Kund*innen sowie Mitarbeiter*innen in Beziehung gesetzt. Gegenstand dieses Projektes sind zum einen das Phänomen Armut und daraus hervorgehende Angewiesenheit auf Entscheidungen und Leistungen durch verschiedene Behörden. Zum anderen soll das Phänomen der Migration unter Berücksichtigung der Erfahrungen von Migrant*innen im Umgang mit staatlichen Behörden analysiert werden. Ein drittes Phänomen, das in diesem Projekt behandelt wird, fokussiert sich auf die Perspektive der Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich ihrer Möglichkeiten Widerspruch und Kritik an Machtmissbrauch, auch in seinen sozialen und kulturellen Dimensionen, in der öffentlichen Verwaltung zu hegen. Dieses Projekt ist für die Studienjahre 2019/20 - 2020/21 angelegt: Im Studienjahr 2019/20 soll eine Fachtagung veranstaltet werden, auf der jeweils Experten aus Perspektive der Praxis und aus Perspektive der Wissenschaft über eines der genannten Phänomene referieren. Im Studienjahr 2020/21 wird ein Sammelband mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis in einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlicht. Dieses Projekt ist im IGE verortet und betrachtet sich somit als Beitrag zur  Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Verwaltungsethik, die zum einen bestehende ethische Theorieansätze aufnimmt, diese dann aber in Bezug zur Praxis der Verwaltung stellt.Das Projekt “Kritik der Macht der öffentlichen Verwaltung” hat zum Ziel, verschiedene Dimensionen der Macht der öffentlichen Verwaltung zu differenzieren und einer kritischen Betrachtung zu unterziehen. Die Ausgangsthese liegt in der Annahme, dass sich ein Verständnis der Macht der öffentlichen Verwaltung nicht allein auf die Befugnisse beschränkt, mit denen deren Mitarbeiter*innen ausgestattet sind. Es soll deshalb erforscht werden, inwiefern die Macht der öffentlichen Verwaltung auch soziale und kulturelle Faktoren einfließen, und wie sich dies in deren Entscheidungsprozessen zeigt. Die methodische Vorgehensweise diese Projektes liegt im Dialog von Theorie und Praxis: Es werden verschiedene ethische Konzepte und Kritik von sozialer und kultureller Macht herangezogen. Diese werden zu Erfahrungen der Macht öffentlicher Verwaltung durch deren Kund*innen sowie Mitarbeiter*innen in Beziehung gesetzt. Gegenstand dieses Projektes sind zum einen das Phänomen Armut und daraus hervorgehende Angewiesenheit auf Entscheidungen und Leistungen durch verschiedene Behörden. Zum anderen soll das Phänomen der Migration unter Berücksichtigung der Erfahrungen von Migrant*innen im Umgang mit staatlichen Behörden analysiert werden. Ein drittes Phänomen, das in diesem Projekt behandelt wird, fokussiert sich auf die Perspektive der Mitarbeiter*innen der öffentlichen Verwaltung hinsichtlich ihrer Möglichkeiten Widerspruch und Kritik an Machtmissbrauch, auch in seinen sozialen und kulturellen Dimensionen, in der öffentlichen Verwaltung zu hegen. Dieses Projekt ist für die Studienjahre 2019/20 - 2020/21 angelegt: Im Studienjahr 2019/20 soll eine Fachtagung veranstaltet werden, auf der jeweils Experten aus Perspektive der Praxis und aus Perspektive der Wissenschaft über eines der genannten Phänomene referieren. Im Studienjahr 2020/21 wird ein Sammelband mit Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis in einem wissenschaftlichen Verlag veröffentlicht. Dieses Projekt ist im IGE verortet und betrachtet sich somit als Beitrag zur  Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Verwaltungsethik, die zum einen bestehende ethische Theorieansätze aufnimmt, diese dann aber in Bezug zur Praxis der Verwaltung stellt.


    Erstellt am: 07.11.2019 10:45 Zuletzt bearbeitet am: 07.11.2019 10:46

Publikationen

(Zeitschriften-) Aufsätze


  • Expertentum oder Verantwortungsbeziehung: Eine postkoloniale Kritik Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession
    „Expertentum oder Verantwortungsbeziehung: Eine postkoloniale Kritik Sozialer Arbeit als Menschenrechtsprofession, in Soziale Arbeit 2020 / 1, 9-15.

  • Polizei und Menschenrechte: Grundlagen von Unterstützung und Kritik von Polizeiarbeit

  • „Achtung der Selbstbestimmung und Beachtung des Wohls: Eine moralphilosophische Reflexion der Begründung wohltätigen Zwangs“
    „Achtung der Selbstbestimmung und Beachtung des Wohls: Eine moralphilosophische Reflexion der Begründung wohltätigen Zwangs“, in EthikJournal 2019 / 1, https://www.ethikjournal.de/fileadmin/user_upload/ethikjournal/Texte_Ausgabe_1_11_2019/John_1.Nov_FINAL.pdf (21 Seiten)

  • Einleitung: ‚Praktisches Selbstwissen‘
    John, Emanuel / Ljucovic, Lena, „Einleitung: ‚Praktisches Selbstwissen‘“, in Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Jhg. 63, Heft 4, 2015, S. 670-672.

  • Soziales Leid und soziales Bedürfnis
    „Soziales Leid und soziales Bedürfnis“, in Wort und Antwort: Dominikanische Zeitschrift für Glauben und Gesellschaft, Jhg. 56, Heft 3, 2015, S. 101-106.

Bücher/Monographien


  • Die Negativität des Sittlichen
    Die Negativität des Sittlichen: Zur Überwindung ethischen Leides, Alber-Reihe Praktische Philosophie Band 95, Freiburg im Breisgau / München 2019.

Buchbeiträge


  • „Herrschaft und Last der Freiheit: Befreiung nach ihrer Reflexion“
    „Herrschaft und Last der Freiheit: Befreiung nach ihrer Reflexion“, in Gruber, Judith / Pittl, Sebastian / Silber, Stefan / Tauchner, Christian (Hg.), Die identitäre Versuchung. Identitätsverhandlungen zwischen Emanzipation und Herrschaft (CONCORDIA Monographien), Aachen: Verlag Mainz 2019. (10 Seiten)

  • Showing Solidarity as an Ethical Response to Displaced and Weak Persons
    „Showing Solidarity as an Ethical Response to Displaced and Weak Persons”, in Althammer, Jörg et al. (Hrsg.), Solidarity in Open Societies, Wiesbaden: Springer 2019. (17 Seiten)

  • Über die Grenzen einer Philosophie der Schutzverantwortung (Kommentar)
    „Über die Grenzen einer Philosophie der Schutzverantwortung (Kommentar)“, in Mürbe, Ulrike / Weiß, Norman (Hg.), Aufgaben und Grenzen der Praktischen Philosophie vor dem Hintergrund menschen- und völkerrechtlicher Wirklichkeiten, Studien zu Grund- und Menschenrechten des MenschenRechtsZentrums der Universität Potsdam, Potsdam: Potsdamer Universitätsverlag 2018. (12 Seiten)

  • Führt Moral unumgänglich zur Religion?
    „Führt Moral unumgänglich zur Religion?“, in Anderson, Sage / Edinger, Sebastian / Heller, Jakob / John, Emanuel (Hg.), Übergänge, KONNEX: Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur, Königshausen & Neumann: Würzburg 2017. (17 Seiten)

  • Ethics of Silence: Wittgenstein's Provocation to Philosophical Ethics
    „Ethics of Silence: Wittgenstein's Provocation to Philosophical Ethics“, in Schoellner, Karsten / Tripp, Ronja (Hg.), Picturing Life: Wittgenstein's Visual Ethics, Königshausen & Neumann: Würzburg 2016. (19 Seiten)

Rezensionen


  • Menschenrechte und Soziale Arbeit
    Spatschek, Christian / Stekelberg, Claudia (Hg.): Menschenrechte und Soziale Arbeit: Konzeptionelle Grundlagen, Gestaltungsfelder und Umsetzung einer Realutopie. Verlag Barbara Buderich: 2018, in MenschenRechtsMagazin Jhg 23, Heft 2, 2018.

  • The Freedom of Life: Hegelian Perspectives
    Khurana, Thomas (Hg.), The Freedom of Life: Hegelian Perspectives. Freiheit und Gesetz III, August Verlag: Berlin 2013, in Zeitschrift für philosophische Literatur 2.1, 2014.

Bücher/Herausgeberschaften


  • Übergänge
    Andersson, Sage / Edinger, Sebastian / Heller, Jakob John / Emanuel. Übergänge, KONNEX: Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur. Königshausen & Neumann: Würzburg 2017.

  • „Schwerpunkt: praktisches Selbstwissen“
    John, Emanuel / Ljucovic, Lena. „Schwerpunkt: praktisches Selbstwissen“, Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Jhg. 63, Heft 4, 2015.