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Prof. Dr. Boris Hoffmann HSPV NRW - Profil

Lehre

Fachbereich
Allgemeine Verwaltung / Rentenversicherung

Fachgruppe
Rechtswissenschaften

Fächer
  • Beamtenrecht, Arbeits- und Dienstrecht

Curriculum Vitae

Prof. Dr. Boris Hoffmann hat Rechtswissenschaften studiert und in einem beamtenrechtlichen Thema promoviert. Als Jurist war er zehn Jahre bei der Stadt Köln im Personalamt beschäftigt, die letzten Jahre in leitender Stellung. Im Rahmen seiner Tätigkeit hat er sich mit allen arbeits- und beamtenrechtlichen Themen befasst. Seit Januar 2011 lehrt und forscht er an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in den Themengebieten Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst und Beamtenrecht. Prof. Hoffmann führt in diesem Zusammenhang bundesweit Fortbildungsveranstaltungen durch. Aufgrund seiner langjährigen beruflichen Erfahrung sind seine Tätigkeiten von einer großen Praxisnähe geprägt. Seine Veröffentlichungen befassen sich mit aktuellen und praxisrelevanten Themen des Personalrechts. Er ist u. a. Autor folgender Werke: Gourmelon/Hoffmann, Stellenbesetzungs- und Auswahlverfahren treff- und rechtssicher gestalten, rehm Verlag; Mitautor in Schütz/Maiwald, Beamtenrecht des Bundes und der Länder, rehm Verlag; Mitautor in Fürst, Gesamtkommentar öffentliches Dienstrecht, Erich Schmidt Verlag; Gunkel/Hoffmann, Beamtenrecht in NRW, Verlag Bernhardt-Witten; Hoffmann, Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst, rehm Verlag.

Forschung

Projekte

  • Dienstliche Beurteilungen aus Sicht der Praxis (01.09.2020-31.08.2021 )

    Dienstliche Beurteilungen sind ein wesentliches Führungsinstrument im öffentlichen Sektor. Sie haben durch die Rechtsprechung eine herausragende Bedeutung bei Beförderungsentscheidungen oder Stellenbesetzungsverfahren erlangt. Mit dienstlichen Beurteilungen soll u.a. die Leistung von Beschäftigten bewertet als auch Fähigkeiten und andere Eignungsmerkmale erfasst werden. Vielfältige rechtliche…

    Dienstliche Beurteilungen aus Sicht der Praxis

    Projektzeitraum ( - )

    Dienstliche Beurteilungen sind ein wesentliches Führungsinstrument im öffentlichen Sektor. Sie haben durch die Rechtsprechung eine herausragende Bedeutung bei Beförderungsentscheidungen oder Stellenbesetzungsverfahren erlangt. Mit dienstlichen Beurteilungen soll u.a. die Leistung von Beschäftigten bewertet als auch Fähigkeiten und andere Eignungsmerkmale erfasst werden. Vielfältige rechtliche Vorgaben regeln die Gestaltung von Beurteilungssystemen als auch die Durchführung einzelner Beurteilungen.

    Mit dem Forschungsprojekt werden folgende Ziele verfolgt:

    • Klärung aktueller rechtlicher Rahmenbedingungen für dienstliche Beurteilungen (hierbei unter besonderer Berücksichtigung der Anpassung bzw. Änderung der Rechtsprechung des BVerwG zur Frage der Aktualität der dienstlichen Beurteilung bzw. zur Frage des Vergleichs von Anlass- und Regelbeurteilung).
    • Feststellung, ob aus Sicht der Beurteiler mit den derzeitigen Beurteilungssystemen die Leistungen und Eignungsmerkmale der Beurteilten sachgerecht ermittelt werden. Falls dies nicht der Fall ist, sollen die hemmenden Faktoren bestimmt werden.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:48 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:09
  • Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten (01.09.2017-31.08.2019 )

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zukommen lassen. So findet sich erstmalig im Landesbeamtengesetz der Begriff „Personalentwicklung“ (Schrapper & Günther, 2017, S. 18). Zudem wird Personalentwicklung zur Aufgabe dienstvorgesetzter Stellen. Gemäß § 42, Abs. 1, Satz 1 LBG NRW…

    Entwicklung von Leitlinien für die Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten

    Projektzeitraum ( - )

    Problemstellung Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hat der nordrhein-westfälische Gesetzgeber der Personalentwicklung eine besondere Bedeutung zukommen lassen. So findet sich erstmalig im Landesbeamtengesetz der Begriff „Personalentwicklung“ (Schrapper & Günther, 2017, S. 18). Zudem wird Personalentwicklung zur Aufgabe dienstvorgesetzter Stellen. Gemäß § 42, Abs. 1, Satz 1 LBG NRW fördert und entwickelt der Dienstherr die Eignung, Leis-tung und Befähigung der Beamtinnen und Beamten auf der Grundlage von Personalentwick-lungskonzepten. Die dienstvorgesetzte Stelle ist dabei verpflichtet, ein Personalentwicklungskonzept zu erstellen und dies regelmäßig fortzuentwickeln (§ 42, Abs. 4, Satz 1). Seitens der Beamtinnen und Beamten besteht zum einen die Pflicht, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erhalten und fortzuentwicklen und zum anderen ein Anspruch auf Teilnahme an für ihre be-rufliche Tätigkeit förderlichen Fortbildungsmaßnahmen (§ 42, Abs. 2, Abs. 3, Satz 1). § 17 der Laufbahnverordnung NRW enthält Präzisierungen, wie Personalentwicklungskonzepte und Fortbildungsmaßnahmen zu gestalten sind. Dabei geht der Gesetzgeber auf besondere Per-sonengruppen ein. Des Weiteren charakterisiert er Personalentwicklung als einen systemati-schen Prozess (§ 42, Abs. 4, Satz 2 LVO NRW). Obzwar die Laufbahnverordnung einige Präzisierungen enthält, steht die Verwaltungspraxis vor der Frage, wie Personalentwicklungskonzepte genau gestaltet werden sollten. Zu klären sind beispielsweise die Regelungsinhalte, der Prozess der Konzeptentwicklung, die Erpro-bung / Pilotierung von Konzepten und die Implementierung in den Verwaltungsalltag. Es ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl der nordrhein-westfälischen Kommunal- und Landesverwaltungen in naher Zukunft Personalentwicklungskonzepte er- oder überarbeitet. Auch in anderen Bundesländern und beim Bund wird es Versuche geben, Personal-entwicklung zu optimieren und professionalisieren. Insofern ist es wichtig, der Praxis wissen-schaftlich fundierte Arbeitshilfen in Form von Leitlinien an die Hand zu geben. Zielsetzung Ziel des Forschungsprojekts ist es, dass die Praktikerinnen und Praktiker in den Landesbe-hörden und Kommunalverwaltungen über Leitlinien zu verfügen, wie Personalentwicklungs-konzepte gestaltet werden sollten. Die Leitlinien sollen sich u. a. auf Form, Inhalte, den Pro-zess der Konzeptentwicklung, die Erprobung und Implementierung beziehen. In die Leitlinien sollen rechtliche Erfordernisse, fachwissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrun-gen einmünden. Bei der Erarbeitung der Leitlinien wird darauf geachtet, dass sich Besonder-heiten der jeweiligen Behörde / Verwaltung in den Personalentwicklungskonzepten widerspiegeln können. Methodisches Vorgehen, Arbeits- und Zeitplan Folgende Methoden sollen genutzt werden um Leitlinien für die Entwicklung von Personal-entwicklungskonzepten zu erarbeiten: • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, z. B. aus dem DRModG NRW • Reflektion wissenschaftlicher Studien und von Erfahrungsberichten zur Entwicklung von Personalentwicklungskonzepten (z. B. Schürmann & Herzig, 2005) • Analyse von bestehenden Personalentwicklungskonzepten • Erhebung, welche Anforderungen und Erfahrungen Praktikerinnen und Praktiker an und mit Personalentwicklungskonzepten haben. Die Erhebung soll mittels Workshops erfolgen, zu denen ausgewählte Praxisvertreterinnen und –vertreter eingeladen wer-den Der aus diesen Quellen gespeiste und abgeleitete Entwurf der Leitlinien soll Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe (Praktikerinnen und Praktikern aus dem Personalmanage-ment) vorgestellt, mit diesen erörtert und ggf. modifiziert werden. Es ist geplant, die Leitlinien in der Reihe „Personalmanagement im öffentlichen Sektor“ zu veröffentlichen. Im Hin-blick auf die Durchführung der Studie wird eine Kooperation mit dem Studieninstitut Ruhr angestrebt. Mit der Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Sichtung der Literatur und beste-hender Personalentwicklungskonzepte soll im Herbst 2017 begonnen werden. Nach Abschluss dieser Tätigkeiten werden ab Frühjahr 2018 Workshops durchgeführt. Ein Entwurf der Leitlinien soll ab Spätsommer 2018 mit Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe erörtert werden. Mit der Modifikation wird eine Endfassung erstellt, die in kommentierter Form vermutlich im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden könnte.


    Erstellt am: 19.01.2018 10:15 Zuletzt bearbeitet am: 11.01.2019 12:00
  • Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Sektor (01.09.2016-31.08.2017 )

    Ziel ist es, für die Arbeitgeber des öffentlichen Sektors eine Informationsquelle zu schaffen, mit der sich die für die Personalauswahl zuständigen Mitarbeiterinnen in einfacher Weise über aktuelle juristische, betriebswirtschaftliche und eignungsdiagnostische Aspekte von Stellenbesetzungsverfahren informieren können. Dabei sollen für Problemfälle, die sich aus den Anforderungen der…

    Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Sektor

    Projektzeitraum ( - )

    Ziel ist es, für die Arbeitgeber des öffentlichen Sektors eine Informationsquelle zu schaffen, mit der sich die für die Personalauswahl zuständigen Mitarbeiterinnen in einfacher Weise über aktuelle juristische, betriebswirtschaftliche und eignungsdiagnostische Aspekte von Stellenbesetzungsverfahren informieren können. Dabei sollen für Problemfälle, die sich aus den Anforderungen der unterschiedlichen Fachdisziplinen ergeben, praxisgerechte Lösungshinweise erarbeitet werden.

  • Informationen zu Produktportfolio-Entscheidungen der FHöV NRW (IPE) (01.09.2014-31.08.2015 )

    Aufgabe des Projekts IPE ist es, für die Gremien der FHöV NRW Informationen zu erheben, die für Entscheidungen über Studien- oder Weiterbildungsangebote bedeutsam sein können.

    Informationen zu Produktportfolio-Entscheidungen der FHöV NRW (IPE)

    Projektzeitraum ( - )

    Aufgabe des Projekts IPE ist es, für die Gremien der FHöV NRW Informationen zu erheben, die für Entscheidungen über Studien- oder Weiterbildungsangebote bedeutsam sein können.

  • Kommentierung beamtenrechtlicher Vorschriften (01.09.2013-30.08.2016 )

    Im Rahmen eines Forschungsvorhabens beabsichtigt Herr Dr. Hoffmann in der Reihe Cockpit Beamtenrecht seine Kommentierung zum Beamtenstatusgesetz auszubauen und jeweils eine Kommentierung der Laufbahnverordnung NRW und des nordrheinwestfälischen Besoldungsrechts zu konzipieren und auszuarbeiten.

    Kommentierung beamtenrechtlicher Vorschriften

    Projektzeitraum ( - )

    Im Rahmen eines Forschungsvorhabens beabsichtigt Herr Dr. Hoffmann in der Reihe Cockpit Beamtenrecht seine Kommentierung zum Beamtenstatusgesetz auszubauen und jeweils eine Kommentierung der Laufbahnverordnung NRW und des nordrheinwestfälischen Besoldungsrechts zu konzipieren und auszuarbeiten.

  • LPVG NRW: Problematik des Mitbestimmungsrechts (01.12.2011-30.11.2012 )

    Aufgrund der Aktualität des Gesetzes sind hierzu bisher keine Gerichtsentscheidungen bekannt. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 24.05.1995 über das schleswig-holtsteinische Mitbestimmungsgesetz entschieden. Das Gericht hat diesbezüglich festgestellt, dass bestimmte Regelungen des Gesetzes mit dem Grundgesetz nicht in Einklang zu bringen sind. Ob die Rechtssprechung des…

    LPVG NRW: Problematik des Mitbestimmungsrechts

    Projektzeitraum ( - )

    Aufgrund der Aktualität des Gesetzes sind hierzu bisher keine Gerichtsentscheidungen bekannt. Allerdings hat das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 24.05.1995 über das schleswig-holtsteinische Mitbestimmungsgesetz entschieden. Das Gericht hat diesbezüglich festgestellt, dass bestimmte Regelungen des Gesetzes mit dem Grundgesetz nicht in Einklang zu bringen sind. Ob die Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts auf das Landespersonalvertretungsgesetz NRW übertragen werden kann, ist strittig. Dies wird zu prüfen sein.

Publikationen

Kategorie: (Zeitschriften-) Aufsätze


Kategorie: Bücher/Herausgeberschaften


Kategorie: Bücher/Monographien


Kategorie: Kommentierungen


Kategorie: Buchbeiträge