Zertifikatsprogramm 2026Abschluss Transfermodulgruppe 18

Die Teilnehmenden stehen draußen auf der Treppe vor der Zentralverwaltung der HSPV NRW. Sie halten ihre Zertifikate in der Hand.
In der Zentralverwaltung der HSPV NRW in Gelsenkirchen fand die feierliche Zertifikatsübergabe statt.
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Elf Lehrende präsentierten ihre Tranferprojekte und erhielten ihr Zertifikat

Wer Lehre gestaltet, gestaltet immer auch Lernen, Studium und Hochschule mit. Wie unterschiedlich diese Gestaltungsprozesse aussehen können, zeigte die Abschlussveranstaltung der 18. Transfermodulgruppe des Zertifikatsprogramms „Professionell lehren an der HSPV NRW“ eindrucksvoll. Das Transfermodul bildet den Abschluss des dghd-akkreditierten Zertifikatsprogramms und bietet Lehrenden die Möglichkeit, ihr erworbenes hochschuldidaktisches Wissen in eigenen Projekten anzuwenden.

Elf Lehrende aus den Fachbereichen Allgemeine Verwaltung/Rentenversicherung sowie Polizei präsentierten am 21. Mai 2026 ihre insgesamt acht Transferprojekte und erhielten im feierlichen Rahmen ihr Zertifikat. Die vorgestellten Projekte machten sichtbar, wie breit hochschuldidaktische Entwicklung an der HSPV NRW verstanden wird: von innovativen Lehrprojekten über reflektierte Lehrkonzepte bis hin zu hochschulbezogenen Entwicklungsprojekten zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Vizepräsidentin Prof. Dr. Iris Wiesner, die in ihrem Grußwort das Engagement der Lehrenden würdigte und die Besonderheit des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms der HSPV NRW hervorhob. Anwesend waren ebenfalls Andrea Niedzwetzki (Leiterin Zentrale Angelegenheiten 1), Kriminaldirektorin Susanne Grauer-Thöne (Fachbereichssprecherin Polizei), Herr Prof. Dr. Thomas Bode (Fachbereichssprecher AV/R) und Thomas Schroeder (neuer Leiter des Dezernats 13 – Zentrum für Hochschuldidaktik, E-Learning und Medien). Im Anschluss an die Eröffnung präsentierten die Lehrenden ihre Projekte, mit denen sie sich im Zeitraum von Oktober bis Mai intensiv auseinandergesetzt haben. In Kurzvorträgen und durch Poster unterstützte Präsentationen wurde deutlich, mit welchen Fragen sich die Teilnehmenden beschäftigt haben: Wie können Lernprozesse aktiviert werden? Wie lässt sich Theorie mit Praxis verknüpfen? Welche Rolle spielt die eigene Haltung in der Lehre? Und wie können Lehrende Studium und Hochschule über die einzelne Lehrveranstaltung hinaus mitgestalten?

Folgende Projekte wurden vorgestellt:

  • Prof. Dr. Nils Abraham: Was hat die Geschichte der Polizei mit mir zu tun? Lehrprojekt zur Vermittlung der Bedeutung des historischen Entwicklungsprozesses für die heutige Polizeiarbeit: Polizeigeschichte to go
  • Johanna Beckmann: Portfolio als Lerninstrument
  • Jasmin Bitzer, Joel Kießling und Lukas Rissel: S.K.A.L.E.T. – Selbstgesteuertes konfliktsensibles asynchrones Lernen mit Erfolg in Teilzeit
  • Janina Esau: Vom Erleben zur Theorie
  • Prof. Dr. Anna Feldmann: Design Thinking erlebbar machen
  • Katja Jöhnke: Raum verstehen – Stadt erleben. Exkursion zum Sprickmannplatz
  • Prof. Dr. Kiyomi von Frankenberg und Paul Anton König: Haltung lehren – Haltung stärken
  • Sebastian Schöbel: 6 oder 9? Das Rechnungswesen auf den Kopf gestellt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Zertifikatsprogramms werden die Teilnehmenden Teil der Professionellen Lerngemeinschaften der HSPV NRW und bleiben damit auch weiterhin hochschuldidaktisch miteinander vernetzt. Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, Angebote im Rahmen des Erweiterungsmoduls zu nutzen. Denn gute Lehre ist kein abgeschlossener Zustand, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess, der von Austausch, Reflexion und neuen Impulsen lebt.

Das Dezernat 13 – Zentrum für Hochschuldidaktik, E-Learning und Medien bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und die vielfältigen Einblicke in ihre Projekte. Gleichzeitig blickt das Team mit Vorfreude auf die nächste Transfermodulgruppe und ist gespannt auf die neuen Ideen, Perspektiven und Themen, die dort eingebracht werden.