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Ehrenamtatlas NRWErstmals Ehrenamtszahlen für NRW-Regionen vorgestellt

Prof. Dr. Andrea Walter ordnete die Ergebnisse der repräsentativen Ehrenamtsbefragung aus wissenschaftlicher Perspektive ein
Prof. Dr. Andrea Walter ordnete die Ergebnisse der repräsentativen Ehrenamtsbefragung aus wissenschaftlicher Perspektive ein

Unter Mitwirkung von HSPV-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Walter präsentierte WestLotto am 7. März 2022 im Rahmen einer hybriden Pressekonferenz den digitalen Ehrenamtatlas NRW

Mit dem interaktiven Ehrenamtatlas – auf Basis einer aktuellen repräsentativen forsa-Befragung – stehen für Nordrhein-Westfalen nun erstmals Daten zum bürgerschaftlichen Engagement in allen 53 Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes zur Verfügung, aufgeteilt nach acht NRW-Regionen. Erstmals liegen mit der forsa-Befragung auch Zahlen zur Entwicklung des Engagementverhaltens während der Corona-Pandemie vor. Die Daten können für Verantwortliche in Kommunen eine wertvolle Hilfe darstellen, um notwendige Rahmenbedingungen vor Ort für das Ehrenamt zu schaffen.

Andreas Kötter, Sprecher der Geschäftsführung von WestLotto, und Geschäftsführerin Christiane Jansen stellten den digitalen Ehrenamtatlas samt repräsentativer Umfrage-Ergebnisse am 7. März 2022 im Rahmen einer hybriden Pressekonferenz in Essen vor – mit dabei war Prof. Dr. Andrea Walter, Lehrende am Studienort Dortmund der HSPV NRW, die WestLotto zur Einordnung der Ergebnisse wissenschaftlich beraten hatte. Christian Woltering, Vorstand der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, und Stefan Klett, Präsident des Landessportbunds NRW, kommentierten die Resultate aus Sicht der Praxis.
 

Reduzierung des Ehrenamts

Gemäß der repräsentativen Befragung hat fast jeder zweite Engagierte angegeben, den Zeitaufwand für sein Ehrenamt etwas (22 %) beziehungsweise deutlich (24 %) reduziert zu haben. Prof. Dr. Andrea Walter ließ besonders aufhorchen, dass über ein Viertel der engagierten Frauen (28 %) angegeben hatte, das Engagement deutlich während der Corona-Pandemie reduziert zu haben: „Möglich ist hier ein Zusammenhang zur bundesweiten Beobachtung, dass die Corona-Pandemie traditionelle Rollenmuster befördert. Viele Frauen sind seit der Pandemie verstärkt bei der Haus- und Sorgearbeit gefordert, so bleibt weniger Zeit für das Ehrenamt!“ Alle Diskutierenden waren sich einig, dass es einen Kraftakt benötigt, um die betroffenen Engagement-Gruppen wieder vollumfänglich ins Ehrenamt zurückzuholen.
 

Was hat Lottospielen mit Ehrenamt zu tun?

WestLotto setzt sich als staatlicher Lotterieveranstalter dafür ein, das Gemeinwohl in Nordrhein-Westfalen zu fördern. Das Lotto-Prinzip erklärt, wie dies genau funktioniert: Etwa 40 % aller Spieleinsätze fließen in den Landeshaushalt Nordrhein-Westfalen. Von diesen Mitteln wird ein Großteil an gemeinnützige Organisationen aus den Bereichen Wohlfahrt, Sport, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz ausgeschüttet, womit die jeweiligen Organisationen unter anderem auch das Ehrenamt fördern. Seit Unternehmensgründung im Jahr 1955 hat WestLotto 30 Milliarden Euro für gemeinnützige Zwecke aufgewendet.

Weitere Informationen zum Ehrenamtatlas finden Sie online:

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