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Verkehrssicherheit in NRW Licht und Sicht für mehr Sicherheit - Mit kostenlosem Lichttest in den Herbst

Von Landesverkehrswacht NRW Lehrende Allgemeines
Foto: LVW NRWInnenminister Herbert Reul während der Licht-Test-Aktion
Innenminister Herbert Reul während der Licht-Test-Aktion
Foto: LVW NRWScheinwerferkontrolle der Polizei
Scheinwerferkontrolle der Polizei

Insbesondere zum Start in die dunkle Jahreszeit spielt die Fahrzeugbeleuchtung für die Sicherheit im Straßenverkehr eine wichtige Rolle. Nur wer selbst gute Sicht hat und von anderen gut wahrgenommen wird, kann sicher mobil am Straßenverkehr teilnehmen.

Deshalb eröffneten Innenminister Herbert Reul und – für die Landesverkehrswacht NRW – Peter Schlanstein mit dem Verband des Kfz-Gewerbes NRW, in einer Auftaktveranstaltung am 30. September 2020 in Gelsenkirchen die diesjährige Licht-Test-Aktion.

Trotz hoch entwickelter Systeme ist beim Autolicht längst nicht alles in Ordnung. Im vergangenen Jahr lag die Mängelquote in NRW bei fast 36 Prozent. Minister Herbert Reul forderte die Autofahrerinnen und -fahrer deshalb auf, im Monat Oktober die Beleuchtung ihrer Kfz kostenfrei in den Betrieben und Organisationen prüfen zu lassen, da noch immer zu viele „Blender“ und „Einäugige“ unterwegs seien, was vermieden werden müsse. Um verkehrssicherheitsrelevante Fahrzeugmängel wirksam vermindern zu können, empfiehlt ebenso die Landesverkehrswacht, an dem Licht-Test teilzunehmen. Peter Schlanstein erinnerte die Verkehrsteilnehmenden an ihre Verantwortung für sich und andere. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen kann die Fahrzeugbeleuchtung lebenswichtig sein. Das gilt sowohl für ausreichendes Auto-, Motorrad-, aber auch für Fahrradlicht. Auch die Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer sollten dazu beitragen, dass sie in der dunklen Jahreszeit besser gesehen werden. Westen mit Reflektionsmaterialien, tragen dazu bei, im Dunkeln schon aus weiter Entfernung durch Kfz-Führer gut wahrgenommen zu werden.

Moderne Fahrzeuge sind oft mit hoch komplexen Lichtsystemen ausgestattet und ohne fachmännische Hilfe nicht einzustellen. So müssen beispielsweise bei zeitgemäßen LED- oder OLED-Lichtquellen und intelligenten Matrixsystemen fahrzeugspezifische Besonderheiten beachtet werden, zudem sind spezielle Diagnosegeräte und oft auch Vorrichtungen zur Erfassung der Achsgeometrie oder zur Justierung von Kamera und Sensoren erforderlich. Eine defekte Glühbirne auszuwechseln, wie früher bei Mängeln praktiziert, ist hier nicht mehr möglich.

Peter Schlanstein dankte den Beteiligten für ihr Engagement und zeigte sich überzeugt, dass durch gemeinsame Anstrengungen, durch Prävention, kostenfreie Kontrolle und, falls nötig, auch durch Repression, gefährliche „Blindflüge“ vermeidbar sind und die Verkehrssicherheit in NRW gefördert werden kann.

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