Tagungsbericht „Beamtenrecht für den Polizeibereich" Aktuelle Fragen - mehr Probleme als Lösungen?

Von Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis

Forschung und Transfer   Veranstaltungen  
Der Bürgersaal der Abteilung Köln (Foto: FHöV NRW)
Der Bürgersaal der Abteilung Köln (Foto: FHöV NRW)
Zahlreiche Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil (Foto: FHöV NRW)
Zahlreiche Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil (Foto: FHöV NRW)
Der Bürgersaal der Abteilung Köln (Foto: FHöV NRW)
Der Bürgersaal der Abteilung Köln (Foto: FHöV NRW)
Zahlreiche Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil (Foto: FHöV NRW)
Zahlreiche Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil (Foto: FHöV NRW)

Am 20. März 2019 trafen sich etwa 120 Fachpraktikerinnen und -praktiker aus unterschiedlichen Polizeibehörden und Ministerien an der FHöV NRW in Köln, um über zahlreiche aktuelle Fragestellungen aus dem Beamtenrecht zu diskutieren. Die Tagung wurde von den FHöV-Dozenten Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis und Marcello Baldarelli organisiert und durchgeführt.

Die „Fachtagung Beamtenrecht" fand bereits zum zweiten Mal statt, in diesem Jahr mit dem Fokus auf dem Polizeidienst. Einer der Schwerpunkte lag dabei auf der Frage, wann Bewerberinnen und Bewerber sowie Auszubildende für den Polizeiberuf geeignet sind. Hier wurden sowohl Fragen der charakterlichen Eignung (Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis) als auch der körperlichen Eignung (RR Jan Kieseheuer) diskutiert, zum Beispiel in Bezug auf Vorstrafen, Tätowierungen, Körpergröße oder Dienstpflichtverletzungen. Mit einer kritischen Stellungnahme zur Frage der gewaltenteiligen Kompetenzabgrenzung von Verwaltung und Justiz rundete MR Prof. Dr. Klaus Schönenbroicher diese Einheit ab.

Impressionen

Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis (Foto: FHöV NRW)
Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis (Foto: FHöV NRW)
MD Dr. Ludger Schrrapper (Foto: FHöV NRW)
MD Dr. Ludger Schrrapper (Foto: FHöV NRW)
RR Jan Kieseheuer (Foto: FHöV NRW)
RR Jan Kieseheuer (Foto: FHöV NRW)

Weitere Themenfelder reichten von religiös bedingten Handschlagsverweigerungen, Whistleblowing und traumatisierenden Dienstunfällen (MR Dr. Jörg-Michael Günther) bis hin zu aktuellen Fragestellungen aus dem Disziplinarrecht (POR Dirk Melz). Daneben wurde das neue Laufbahnrecht für Polizeibeamtinnen und -beamte (MD Dr. Ludger Schrapper) besprochen.
Länderübergreifend war es auch in diesem Jahr erneut Dr. Maximilian Baßlsperger, der bezogen auf das Nebentätigkeitsrecht einen Blick auf den Freistaat Bayern bot.

Das hochrangig besetzte Referentenfeld verstand es, brandaktuelle und aufsehenerregende Fälle sowie die jüngsten Gesetzesnovellen kurzweilig darzustellen und anschließend mit dem Publikum zu diskutieren. Schnell wurde deutlich, dass sich die Anforderungen an Polizeibeamtinnen und -beamte selbst, aber auch an den Beruf gegenwärtig stark wandeln. Dies sollte – so eine Forderung während der Tagung – in die Ausbildung und vor allem auch in den Unterricht an der FHöV NRW verstärkt einfließen. „Der große Zuspruch und der spannende Erfahrungsaustausch geben uns Motivation, die beamtenrechtliche Tagung an der FHöV NRW fest zu etablieren“, so Prof. Dr. Lars Oliver Michaelis.

Die während der Tagung gezeigten Folien können Sie weiter unten herunterladen.

MR Dr. Jörg-Michael Günther (Foto: FHöV NRW)
MR Dr. Jörg-Michael Günther (Foto: FHöV NRW)
POR Dirk Melz (Foto: FHöV NRW)
POR Dirk Melz (Foto: FHöV NRW)
Dr. Maximilian Baßlsperger (Foto: FHöV NRW)
Dr. Maximilian Baßlsperger (Foto: FHöV NRW)

Präsentationen der Referenten