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Adventsreihe (Teil 2) Hoffnungsgedanken zum Advent

Von Polizeiseelsorge der HSPV NRW Seelsorge
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Von den einen geliebt, von anderen gemieden: Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Angelegenheit. Zu jedem Adventswochenende gibt es hier einen kleinen Impuls.

Und wieder brechen in diesen Tagen manche Gewissheiten ein: wie Impftermine zu bekommen sind, dass Strukturen verlässlich bleiben, ob Weihnachten mit der ganzen Familien gefeiert werden kann…
 

Carola Moosbach1 formuliert Hoffnungsgedanken zum Advent:

Das wäre schön auf etwas hoffen zu können
Was das Leben lichter macht und leichter das Herz
Das gebrochene ängstliche
Und dann den Mut haben die Türen weit aufzumachen
Und die Ohren und die Augen und auch den Mund
Nicht länger verschließen
Das wäre schön
Wenn am Horizont Schiffe auftauchten
Eins nach dem anderen
Beladen mit Hoffnungsbrot bis an den Rand
Das mehr wird immer mehr
Durch Teilen
Das wäre schön
Wenn Gott nicht aufhörte zu träumen in uns
vom vollen Leben einer Zukunft für alle
und wenn dann der Himmel aufreißen würde ganz plötzlich
neue Wege sich auftun hinter dem Horizont
das wäre schön2


 


Carola Moosbach erlebte heftige Gewalt in ihrem Leben. Im (Gedichte-)Schreiben fand sie eine Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu bewältigen.

Carola Moosbach (2000): Lobet die eine. Schweige und Schreigebete. Mainz: Matthias-Grünewald-Verlag. S.15.

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