RichtfestZentralcampus in Herne

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Der Bau des neuen Hochschulstandorts geht in die finale Phase über
Mit einem traditionellen Richtfest wurde der nächste Baufortschritt am neuen Zentralcampus der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) in Herne gefeiert. Das von der der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH realisierte Bauprojekt geht damit in die finale Phase über, die mit der feierlichen Eröffnung im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein wird.
„Wir errichten hier nicht nur ein Gebäude, sondern einen Ort, der Verantwortung trägt – für Bildung, staatliche Handlungsfähigkeit und die Zukunft unseres Landes“, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul, der zum Richtfest angereist ist. „Dieser Campus ist ein sichtbares Bekenntnis des Landes Nordrhein-Westfalen zu seiner Verantwortung für Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.“
Am neuen Zentralcampus der HSPV NRW werden die bisherigen Studienorte Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Herne zusammengeführt, sodass über 4.000 Studierende der kommunalen und staatlichen Verwaltung sowie der Polizei hier einen modernen und zukunftsfähigen Lernort bekommen. Auch die Zentralverwaltung der Hochschule wird hier ihren neuen Sitz haben.
„Unsere Hochschule bekommt im 50. Jahr ihres Bestehens mit dem neuen Campus ein Gesicht – ein Gesicht, das die Exzellenz unserer Lehre und Forschung zeigt. Hier entstehen klare Strukturen, kurze Wege und ein echtes Miteinander von Lehre, Verwaltung und Organisation“, betonte HSPV-Präsident Martin Bornträger.

Für die Stadt Herne ist der Bau des Zentralcampus ebenfalls ein Meilenstein: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird die Stadt damit zum Hochschulstandort. „Ich freue mich sehr über den Baufortschritt der Hochschule. Mit dem Richtfest biegt dieses wichtige Stadtentwicklungsvorhaben nun auf die Zielgerade der Projektrealisierung ein. Damit kommt Herne dem erklärten Ziel, mehr wissensbasierte Arbeitsplätze in die Stadt zu holen, einen großen Schritt näher. Dafür wird künftig auch intelligente Rechenleistung benötigt. Und darum freue ich mich umso mehr, dass wir in einigen Wochen dann auch den Baustart für das ebenfalls von Hochtief zu errichtende Rechenzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zur HSPV werden feiern können", so Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda.
Sowohl der Herner Oberbürgermeister als auch Heinrich Böckelühr, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Arnsberg, zu dem Herne gehört, nahmen an der Zeremonie teil. Dabei wurden, begleitet von Segenssprüchen, symbolisch die letzten Nägel in den Dachbalken eingeschlagen. Im Anschluss folgte durch den Polier Volker Spiegel die Verlesung des Richtspruches sowie das Hochziehen der Richtkrone.
„Diese Tradition ist mehr als nur Symbolik: Sie zeigt auch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem Land NRW, der Stadt Herne, der Hochschule und dem Bauträger HOCHTIEF, um eine zukunftsfähige und lernfreundliche Umgebung für die nächsten Generationen in Polizei und Verwaltung zu schaffen“, sagte Heinrich Böckelühr.
Der Zentralcampus, der durch das Lehr-, das Mehrzweck- und das Verwaltungsgebäude sowie das Parkhaus bereits gut sichtbar ist, geht nun in die finale Bauphase über. Die Arbeiten gehen unvermindert weiter, um einen pünktlichen Umzug der Hochschule im Frühjahr 2027 zu ermöglichen. Der Start des Studienbetriebs am neuen Standort steht für den Beginn des Studienjahres im September 2027 auf der Agenda.
„Mit dem Entwurf von Auer+Weber übersetzen wir die komplexen Anforderungen moderner Bildungs- und Arbeitsplatzkonzepte im öffentlichen Sektor in eine funktionale Architektur. Darüber hinaus übernehmen wir als Vermieter für die HSPV auch Verantwortung für nachhaltigen Betrieb der Gebäude. So entsteht ein Campus, der dauerhaft in einem guten Zustand bleibt“, betonte Sandra Arendt, Vorsitzende der Geschäftsleitung Soziale Infrastruktur Europa von HOCHTIEF PPP Solutions.
Mehr Informationen zum Zentralcampus in Herne finden Sie hier.





