Austausch in KölnNetzwerktreffen Verwaltungsinformatik 2026

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Teilnehmende des Netzwerktreffens in Köln.
Teilnehmende des Netzwerktreffens
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Am 27. April 2026 fand in Köln die dritte Ausgabe des Netzwerktreffens Verwaltungsinformatik statt

Die Veranstaltung brachte erneut Studierende, Ehemalige, Lehrende sowie Praxisvertreterinnen und -vertreter aus dem Umfeld der Verwaltungsdigitalisierung zusammen.

Erstmalig wurde das Netzwerktreffen gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Verwaltungsinformatik e.V. ausgerichtet. Mit knapp 75 Teilnehmenden verzeichnete die Veranstaltung erneut einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr und stieß auf großes Interesse.

Das inhaltliche Programm bot praxisnahe Einblicke in aktuelle Themen der Verwaltungsinformatik und Verwaltungsdigitalisierung. Den Auftakt machten Erfahrungsberichte aus der kommunalen Praxis: Tom Eichhorn von der Stadt Hamm stellte den Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) in der Verwaltung vor und zeigte konkrete Anwendungsmöglichkeiten zur Automatisierung wiederkehrender Prozesse auf. Jonas Kreisel vom Kreis Paderborn berichtete über den praktischen Einsatz von Formcycle und die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Beiträge aus der Stadt Köln: Manuela Pracht erläuterte die inkrementelle Entwicklung digitaler Dienste in SAP-Systemen und gab Einblicke in schrittweise Modernisierungsansätze. Semi Soyupak und Raffel Herzog berichteten über Herausforderungen und Erfahrungen bei der Migration älterer Fachverfahren in moderne Systemlandschaften.

Referent Dietmar Wippig und Prof. Dr. Götz Fellrath stehen nebeneinander für ein Foto.
Referent Dietmar Wippig (links) und Prof. Dr. Götz Fellrath
Gruppenfoto der Teilnehmenden am Studienort Köln.
Teilnehmende der Veranstaltung

Ein besonderes Highlight stellte der Fachvortrag von Dietmar Wippig vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dar. Als Referatsleiter C 22 (Vorfallsbearbeitung und Verbindungsstelle Nationales Cyber-Abwehrzentrum) gab er einen fundierten Überblick über aktuelle Bedrohungslagen im Cyberraum und deren Bedeutung für öffentliche Verwaltungen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Bericht zur Reakkreditierung des Studiengangs Verwaltungsinformatik. Zudem wurden Ergebnisse einer spontanen Mentimeter-Umfrage vorgestellt und gemeinsam mit den Professoren HelbachWambach und Bode diskutiert.

Zum Abschluss wurde Prof. Helbach mit großem Dank und hoher Anerkennung verabschiedet, da er künftig an eine andere Hochschule wechseln wird. Der Abend klang anschließend in geselliger Atmosphäre im Deutzer Brauhaus aus und bot weitere Gelegenheit für Austausch und Vernetzung.

Die positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreicht die wachsende Bedeutung des Formats und zeigt, dass sich das Netzwerktreffen Verwaltungsinformatik inzwischen als feste Plattform etabliert hat. Die nächsten Ausgabe wird im April 2027 wieder in Köln stattfinden.