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Interviewreihe Sechs Fragen an…

Von Masterbüro Master MPM
© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Neue Interviewreihe des MPM Alumni e.V.

Im Rahmen der neuen Interviewreihe „Sechs Fragen an…“ des MPM Alumni e.V. (Verein der Freunde und Förderer des berufsbegleitenden Studiengangs „Master of Public Management“ (MPM) der HSPV NRW) werden ehemalige Absolventinnen und Absolventen des MPM zu ihren Studienerfahrungen, ihrem bisherigen Karriereweg und ihren ganz persönlichen Tipps für einen erfolgreichen Berufsalltag befragt.

Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft im MPM Alumni e.V.? Dann wenden Sie sich gerne an den Vorsitzenden Nicolas Klein

Den Auftakt der Interviewreihe macht Theresia Meyer (31 Jahre), Leiterin des Fachbereichs I – Zentrale Dienste und Mitglied des Verwaltungsvorstandes der Gemeinde Schermbeck sowie Absolventin des Masterstudiengangs „Master of Public Management“ (MPM) – Jahrgang 2014 – und Mitglied im MPM Alumni e.V.:

Theresia Meyer
  1. Frau Meyer, was hat Sie damals dazu bewogen, das Masterstudium aufzunehmen?
    Nach meiner Ausbildung im gehobenen Dienst stand für mich schnell fest, dass ich noch einen berufsbegleitenden und auf die Erstausbildung aufbauenden Master machen möchte. Nach meiner Ausbildung war ich als Sachbearbeiterin im Sozialamt tätig. Selbstständiges Arbeiten und Zeiteinteilung spielten immer eine große Rolle, doch der Gestaltungs- und Entscheidungsspielraum war auf den eigenen Aufgabenbereich begrenzt. Den Master habe ich als Chance gesehen, um mich einerseits beruflich weiterzubilden und mich andererseits auf Führungsfunktionen vorzubereiten.
     
  2. Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen: Welche Inhalte des Studiengangs MPM haben Sie am meisten interessiert?
    Welche Module mir am meisten gefallen haben, kann ich gar nicht genau sagen. Vielmehr ist es die ausgewogene Mischung aus juristischen und sozialwissenschaftlichen Modulen gewesen, die mich besonders interessiert hat. Unser Kurs war außerdem eine bunte Mischung aus Studierenden der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung. Durch die vielfältigen und unterschiedlichen Erfahrungen hatte ich das Gefühl, dass jeder davon profitieren konnte.
     
  3. Wie ging es für Sie nach dem Abschluss des MPM beruflich weiter?
    Mit Abschluss des Masters stand für mich fest, dass ich mittelfristig mehr Verantwortung übernehmen möchte. Dann gab es eine Stellenausschreibung bei der Gemeinde Schermbeck als Fachbereichsleiterin der Zentralen Dienste mit den Bereichen Personal, IT, Ratsbüro und Wahlen. Schon während meiner Ausbildung hatte ich für diese Bereiche immer ein besonderes Interesse, sodass ich mich beworben habe. Aufgrund meiner geringen Führungserfahrung rechnete ich mir allerdings keine besonderen Chancen aus. Umso überraschter war ich, als mich der Bürgermeister der Gemeinde Schermbeck anrief und mir mitteilte, dass man sich für mich entschieden hat. Das war vor fast drei Jahren. Seit Ende letzten Jahres bin ich zudem Mitglied des Verwaltungsvorstandes.
     
  4. Welche drei Kompetenzen, die Sie im Studium erworben haben, halten Sie in Ihrem aktuellen beruflichen Alltag für besonders wichtig?
    In vielen Situationen muss zeitnah eine sachgerechte Entscheidung getroffen werden. Nicht nur ein breit gefächertes Wissen, vielmehr das Abwägen möglicher Alternativen oder Folgen für die betroffenen Akteure ist ausschlaggebend. Zum anderen stehe ich häufig im Spannungsfeld zwischen Verwaltung und politischem Raum. Dies erfordert besonderes Geschick und Taktik in Bezug auf Sachinformationen und die Gesprächsführung. Zuletzt benötige ich ein gutes Selbstmanagement, um meinen Arbeitsalltag strukturiert zu bewältigen: Was mache ich wann und wie, um das Ziel erfolgreich zu erreichen.
     
  5. Wenn Sie zukünftigen Absolventinnen und Absolventen des MPM etwas mit auf den Weg geben dürften, was wäre das?
    Persönlich kann ich nur sagen, dass der MPM genau der Studiengang war, der mir beruflich enorm weitergeholfen hat. Nicht nur durch das Fachwissen und die erworbenen Kompetenzen war es ein Zugewinn. Auch von den beruflichen Erfahrungen der Mitstudierenden konnte beziehungsweise kann ich jetzt noch profitieren. Ich finde es enorm wichtig, sich auch außerhalb der eigenen Behörde ein Netzwerk aufzubauen und andere um Rat fragen zu können.
     
  6. Zum Schluss: Wie gelingt Ihnen eine gesunde Work-Life-Balance?
    Nach der Arbeit oder auch an freien Tagen nehme ich mir ganz bewusst Zeit für meine Familie, für meine Freunde oder auch mal nur für mich. Ich bin gerne in der Natur zum Wandern oder Radfahren. Vor der Corona-Pandemie sind mein Mann und ich gerne über das Wochenende weggefahren, um dem Alltag zu entfliehen und neue Kraft zu tanken.
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