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Lange Nacht des Lernens 2022Erfolgreiche Wiederauflage

Studierende im Städtesaal am Studienort Köln
Studierende im Städtesaal am Studienort Köln

Am Donnerstag, den 17. November 2022 fand am Studienort Köln die "Lange Nacht des Lernens 2022" statt. Nach langer coronabedingter Pause wurden am Abend die Türen geöffnet und den Studierenden ein abwechslungsreiches Angebot zur Verfügung gestellt.

In der Zeit von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr waren die Mensa, die ein kleines Speisen- und Getränkeangebot bereithielt, und die Bibliothek geöffnet, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite standen. So wurden Fragen zur Literaturrecherche ebenso beantwortet, wie Fragen zur Nutzung digitaler Datenbanken. Kleine Einzel- und Gruppenführungen ergänzten das Angebot der Bibliothek. Durchweg gefüllte „Lesekuben“, Tische und Gepäckfächer und das permanente Piepsen des Scanners am Ausleihtresen zeugten von regem Interesse und der intensiven Nutzung des Angebots. Die Aussage einer Mitarbeiterin der Bibliothek, dass „endlich mal wieder richtig Leben in der Bude“ sei, brachte es auf den Punkt.

Begleitet wurde die "Lange Nacht des Lernens" der Bibliothek durch Kurz- und Impulsvorträge, welche parallel im Städtesaal durchgeführt wurden. Jeweils zur vollen Stunde fand ein etwa 30- bis 45-minütiger Vortrag zu verschiedenen Themen statt, beispielsweise zur Nutzung von Urteilen und Beschlüssen als Informationsquelle, zur praktischen Anwendung von Recherchedatenbanken, zur Implementierung digitaler Prüfungen oder zu den Grundlagen der Zitiertechnik. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Referentin und die Referenten des Abends, Prof. Dr. Cornelia Fischer, Prof. Dr. Christian Zeissler und Prof. Dr. Tobias Brenner.

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Studierende in der Bibliothek am Studienort Köln während der "Langen Nacht des Lernens"
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Prof. Dr. Brenner - Städtesaal Studienort Köln

Abgerundet wurde das abendliche Programm mit einem unterhaltsamen und zugleich spannenden Vortrag über die eigene Arbeit als renommierter Strafverteidiger, spezialisiert auf außergewöhnliche Fälle, wie die Verhandlung mit Entführern in Paraguay oder die Verteidigung eines Hauptangeklagten im Love-Parade-Prozess. Daran anknüpfend fand eine Lesung des Rechtsanwalts und True-Crime-Autors Dr. Ingo Bott statt, der sich auf Initiative seines Freundes und ehemaligen Kollegen Prof. Dr. Christian Buchert bereit erklärte, den Abend entsprechend ausklingen zu lassen.

Dass die Plätze im Städtesaal bis 22.00 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt waren (es mussten zu den Vorträgen Stühle hinzugestellt werden), zeigt das rege Interesse der Studierenden an einem solchen Angebot und die Bereitschaft, auch über das verpflichtende Maß hinaus, Zeit ins Studium zu investieren. Dieses Interesse und diese Bereitschaft sollten weiter aufgenommen und im Rahmen von entsprechenden Angeboten umgesetzt werden. Derzeit wird eine ähnliche Veranstaltung im Frühjahr 2023 geplant, welche sich speziell an Studierende des Grundstudiums im Fachbereich Polizei wendet, die vor ihrer ersten Hausarbeit stehen. Darüber hinaus sind Studierende beider Fachbereiche des letzten Studienjahres angesprochen, deren Bachelorthesis unmittelbar bevorsteht.

Die Begleitmaterialien der Vorträge sind über ILIAS abrufbar.