Input für die Zukunft der VerwaltungDatenspende für das Projekt GovTeuken

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Ein KI-generiertes Bild mit mehreren Ordnersymbolen vor einem dunkelblauen Hintergrund.
Datenspende für das Projekt GovTeuken
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Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW (MHKBD) entwickelt gemeinsam mit IT.NRW und Fraunhofer IAIS ein eigenes, deutsches KI-Sprachmodell speziell für die öffentliche Verwaltung: GovTeuken. Dieses Modell soll – anders als ChatGPT oder ähnliche Dienste – vollständig datenschutzkonform und souverän betrieben werden. Es wird zum Beispiel in die KI-Verwaltungsassistenz NRW.Genius integriert

Angehörige der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW haben die Möglichkeit, sich im Rahmen einer freiwilligen Datenspende an dem Projekt zu beteiligten. Die Durchführung der Datenspende-Aktion und die Verarbeitung der Daten liegen bei IT.NRW und Fraunhofer IAIS.

Für das Training des Sprachmodells werden große Mengen an verwaltungsspezifischen Texten benötigt. Als größte Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland produzieren Studierende und Lehrende jährlich tausende Abschluss-, Haus- und Forschungsarbeiten, die genau an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraxis entstehen. Diese Texte sind ein einzigartiger Wissensschatz.

Was ist eine Datenspende?

Bei einer Datenspende werden akademischen Arbeiten freiwillig auf einem sicheren Portal (Beteiligung.NRW) hochgeladen. Persönliche Daten wie Namen und E-Mail-Adressen werden automatisch im Nachgang entfernt (anonymisiert). Die Arbeiten werden ausschließlich zum Training des Sprachmodells genutzt – nicht als Wissensdatenbank. Nach Abschluss des Projekts (spätestens April 2027) werden alle Daten gelöscht. Einwilligungen können jederzeit erteilt oder widerrufen werden.

Warum sollten Sie mitmachen?

  • Sie gestalten aktiv die digitale Zukunft der Verwaltung in NRW mit.
  • Das Sprachmodell wird genau den Behörden zugutekommen, in denen Sie arbeiten oder arbeiten werden.
  • Ihre Arbeit erhält über die Prüfung hinaus einen gesellschaftlichen Mehrwert.
  • Die Teilnahme ist unkompliziert, sicher und dauert nur wenige Minuten.

So funktioniert die Datenspende

  1. Besuchen Sie das Datenspende-Portal
  2. Melden Sie sich mit Ihrer HSPV-E-Mail-Adresse an.
  3. Laden Sie Ihre Arbeit(en) im PDF- oder Word-Format hoch.
  4. Vermeiden Sie Inhalte, die streng vertraulich oder nicht freigabefähig sind.
  5. Stellen Sie sicher, dass Sie zur Überlassung berechtigt sind und nicht gegen Rechte Dritter verstoßen.
  6. Bestätigen Sie die Datenschutzerklärung und Teilnahmebedingungen der durchführenden Stellen (IT.NRW / Fraunhofer IAIS).

Welche Arbeiten können gespendet werden?

Bachelor- und Masterarbeiten, Hausarbeiten, Seminararbeiten, Forschungsarbeiten, Projektberichte – im Grunde alle schriftlichen Leistungen mit Verwaltungsbezug. Lehrende können eigene Publikationen, Gutachten oder Fachtexte beisteuern.

Je mehr Daten in das Training einfließen, desto besser wird das Modell und desto nützlicher wird es im Alltag der Behörden sein. Helfen Sie mit, GovTeuken zu einem Erfolg zu machen!

 

Link zum Datenspende-Portal:
GovTeuken - Datensammlung HSPV NRW

Die rechtlichen Grundlagen der Datenspende – einschließlich der Datenschutzerklärung, der Teilnahmebedingungen sowie der Auftragsverarbeitungsverträge zwischen IT.NRW und Fraunhofer IAIS – sind vollständig im Portal auf Beteiligung.NRW hinterlegt; Verantwortliche für die Datenverarbeitung ist ausschließlich IT.NRW. Die HSPV NRW macht lediglich auf diese freiwillige Möglichkeit aufmerksam und ist weder an der Datenverarbeitung noch an den genannten Verträgen beteiligt. Sie selbst wird also keinerlei Daten weitergeben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keinesfalls Arbeiten mit der Kennzeichnung „Vertraulich – nur für den Dienstgebrauch" (VS-nfD) weitergegeben bzw. hochgeladen werden dürfen. Entsprechendes gilt für solche Arbeiten, in denen behördliche oder betriebliche Interna oder personenbezogene Daten von Personen betroffen sind, die zur Weitergabe nicht ihre Einwilligung erteilt haben (unabhängig davon, welche Behörde oder welches Unternehmen bzw. welche Person betroffen ist; auch wenn diese Informationen falls vorhanden herausgefiltert werden sollen; hier ist Vorsicht geboten). Diese E-Mail stellt keine Aufforderung dar, Ihre Daten zu spenden; Ihnen erwachsen keinerlei Nachteile, wenn Sie dies nicht tun.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch den IT-Planungsrat des Bundes und der Länder. Kooperationspartner: MHKBD NRW, IT.NRW, Fraunhofer IAIS, RWTH Aachen.