KI und Onboarding-ProzesseFörderbewilligung für Projekt erteilt
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HSPV NRW erforscht Einsatz von KI in Onboarding-Prozessen
Die Förderbewilligung für das Projekt „KI-InnOMATiV – Künstliche Intelligenz für Inklusives Onboarding in Mixed-Ability-Teams in der Verwaltung“ liegt seit Dezember 2025 vor. Damit ist der Weg frei für den Start eines Vorhabens, welches sich in den kommenden drei Jahren intensiv mit der Frage beschäftigen wird, wie Onboarding-Prozesse in öffentlichen Verwaltungen effizienter und inklusiver gestaltet werden können.
Die Bewilligung stellt einen großen Erfolg für alle beteiligten Partner dar und unterstreicht die hohe thematische Relevanz des eingereichten Forschungskonzepts. KI-InnOMATiV wird in einem interdisziplinären Verbund aus Wissenschaft und Wirtschaft umgesetzt und von der Hochschule Ruhr West koordiniert. Weitere Projektpartner sind die Technische Universität Dortmund, die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie die Unternehmen fabbrain Software GmbH und Adnexxus GmbH.
Das Projekt wird im Rahmen von NEXT.IN.NRW aus Mitteln des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 für die Laufzeit von Januar 2026 bis Dezember 2028 gefördert; die HSPV NRW kann mit Drittmitteln in Höhe von ca. 400.000 Euro rechnen. Die erfolgreiche Beantragung von Drittmitteln wurde engagiert und kompetent durch das Forschungsdezernat der HSPV NRW unterstützt.
Ziel von KI-InnOMATiV ist es, die Personaleinführung in Verwaltungen sowie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck wird ein barrierefreies, adaptives und KI-gestütztes Onboarding-Assistenzsystem entwickelt. Durch individuell ausgerichtete Onboarding-Prozesse sollen neue Mitarbeitende – sowohl mit als auch ohne Behinderungen – besser unterstützt, frühzeitig integriert und langfristig an den Arbeitgeber gebunden werden.
Als Verbundpartnerin übernimmt die HSPV NRW unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Gourmelon eine zentrale Rolle bei der systematischen Analyse bestehender Onboarding-Prozesse in Verwaltungen. Neben der Identifikation bestehender Herausforderungen werden die Anforderungen an inklusive, KI-gestützte Personaleinführungen untersucht und geeignete Anwendungsszenarien entwickelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse der ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen des KI-Einsatzes. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen sowohl direkt in die technische Entwicklung des KI-Onboarding-Systems als auch in praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Fach- und Führungskräfte in Kommunalverwaltungen ein.






