ForschungskolloquiumNeues Veranstaltungsformat des IPK

Nahaufnahme eines Blocks und eines Kugelschreibers. Beide liegen auf einem Besprechungstisch.
Das Format soll im Herbst 2026 fortgesetzt werden
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Am 20. Mai 2026 fand das erste Forschungskolloquium des Instituts für Polizei- und Kriminalwissenschaften (IPK) in Duisburg statt

In kleiner Runde wurde bei Obst und Kuchen intensiv über wissenschaftliche Arbeiten diskutiert, um sie gemeinsam zu verbessern. Die Texte befanden sich in unterschiedlichen Bearbeitungsstadien: von den Anfängen eines Aufsatzes über ein Promotions-Exposé bis hin zum fertigen Buchkapitel. Die Teilnehmenden hatten die Texte vorab gelesen und sich Notizen gemacht. Zu jedem Text gab es eine/n Hauptkritiker/in, die/der zentrale Verbesserungsvorschläge machte und dabei von den weiteren Kritiker/innen unterstützt wurde, sodass rasch eine konzentrierte und tiefgehende Diskussion zum Thema und seiner Darstellung entbrannte.

Die beiden zentralen Diskussionsregeln lauten:

  1. Ein guter Kommentar zeigt nicht nur Schwächen im Text auf, sondern macht konkrete Vorschläge zur Verbesserung.
  2. Kritikerinnen und Kritiker nutzen ihre Aufgabe nicht, um in Co-Referaten zu zeigen, wie klug sie sind.

Außerdem beruht das Kolloquium auf der Erfahrung, dass spezifisches Fachwissen hilfreich sein kann, die besten Kommentare und Fragen aber oft von Teilnehmenden kommen, die vom Thema noch nichts wussten.
 

Im Herbst wird es eine Fortsetzung geben, um den fachlichen Austausch innerhalb der HSPV NRW zu fördern. Teilnehmer/innen und Nachahmer/innen sind herzlich willkommen!

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