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E-Portfolio für die juristische Methodik Professionell lehren an der FHöV NRW

Online-Sammelband Studienjahr 2016/2017

Online-Sammelband mit Abschlussbeiträgen des Hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms der FHöV NRW - fortlaufende Reihe Herausgegeben von Martin Bornträger, Präsident der FHöV NRW 2017

1. Einleitung Leitfaden zum Transfermodul

Der „Leitfaden zum Transfermodul“ bietet für das Abschlussprojekt zwei Alternativen zur Auswahl.
Hier wurde die Option „Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation eines individuellen Projekts zur innovativen (Weiter-)Entwicklung der Lehrpraxis, von Studiengängen oder fachübergreifenden Aspekten von Lehre und Studium“ gewählt. Demnach war ein innovatives Projekt zu entwickeln und zu planen, und die Planung war umzusetzen. Als Möglichkeit wurde etwa genannt, E-Learning-Elemente in die bisherigen Lehrkonzepte einzufügen, neue Methoden der Beteiligung zu implementieren, neue Feedbackformen aufzunehmen u. v. m. Dabei sollte sich die Planungsarbeit auf eine größere „Lehreinheit“ beziehen – etwa auf einen gesamten Abschnitt im Studienjahr oder auf eine gesamte Veranstaltungsreihe. Das Projekt sollte nach der Planung in der Praxis umgesetzt und reflektiert sowie dokumentiert werden.  Bei diesem Projekt werden in das Modul 2.1 Juristische Methodik ein E-Portfolio sowie begleitende Übungen, z. T. mit Peer Review, implementiert. Das Projekt umfasst fast das gesamte Modul (d. h. etwa 10 von 15 Lehrveranstaltungen) im Studienabschnitt S1. Im Einzelnen soll die Abschlussdokumentation folgende Schritte leisten – und diese werden im Folgenden beschrieben:  Projektkontext und -idee o Kontext des Lehrprojekts (Fachbereich, Zielgruppe, Einbettung in Studiengang, Modulziele) o Wie sieht die bisherige Praxis in der Lehre aus? Wo sehe ich in meinem Fach Veränderungsbedarf? o Projektidee: Inwiefern trägt das Projekt zur Veränderung/Verbesserung der Lehre/des studentischen Lernens bei? Was genau ist das für mich/in meiner Fachumgebung Innovative?  Erläuterung des didaktischen Konzepts o Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten? 4 o Welche Lernergebnisse (Kompetenzen, also nicht Inhalte/Themen) der Studierenden werden angestrebt? o Wie werden die Lernvoraussetzungen und -bedürfnisse der Studierenden berücksichtigt? o Inwiefern geht das Konzept auf verbreitete Lernprobleme ein? o Welche Methoden kommen zum Einsatz, um die angestrebten Lehrziele zu erreichen? o Welche Funktion hat im didaktischen Konzept das Selbststudium? o Wie wird der Zusammenhang zwischen Zielen, Methoden und Prüfungen berücksichtigt?  Reflexion o Auswertung der Durchführung (Was ist gelungen, was könnte verbessert werden? Was hat sich weniger bewährt?) o Auswertung der Rückmeldungen von Studierenden (ggf. auch von anderen Beteiligten) zum Projekt bzw. zum didaktischen Vorgehen o Persönliche Lernerfahrungen (Was habe ich im Lauf des Transfermoduls gelernt?) o (Wie) Könnte die Innovation in der Lehre der FHöV „nachhaltig“ werden? Im Folgenden werden zunächst der Kontext und die Idee des Lehrprojekts vorgestellt (II.), sodann wird das didaktische Konzept entwickelt (III.) und schließlich – soweit aktuell möglich – evaluiert (IV.).

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