Internationaler AustauschStärkung des euregionalen Gedankens

Drei Polizisten stehen mit dem Rücken zur Kamera nebeneinander.
Polizeistudierende aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden
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Austausch zwischen belgischen, niederländischen und deutschen Polizeistudierenden in Aachen

Am 4. und 5. Dezember 2025 fand am Studienort Aachen der HSPV NRW zum zweiten Mal ein internationaler Austausch euregionaler Studierender statt. Ziele der Veranstaltung waren die Stärkung des euregionalen Gedankens, die Steigerung des Verständnisses für die jeweiligen Polizeipraktiken der Nachbarländer und im Hinblick einer zukünftigen grenznahen Verwendung das „networking“.

Der Einladung aus Aachen folgten belgische und niederländische Studierende, die gemeinsam mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen sowohl theoretisch als auch praktisch in den Austausch gingen.

Am Vormittag wurden am Studienort zunächst theoretische Inhalte zu den Themen Verkehrskontrolle und Amok vermittelt und die jeweiligen unterschiedlichen Einschreitkonzepte diskutiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die zuvor theoretisch behandelten Themen im Trainingszentrum der Polizei in Linnich unter Begleitung der Einsatztrainer des Polizeipräsidiums Aachen praktisch und in trinationalen Teams trainiert. Mit viel Engagement wurden diverse Szenarien in steigender Intensität durchgespielt und auch in internationalen Teams erfolgreich bewältigt. Ein ereignisreicher Tag klang nach einem gemeinsamen Abendessen auf dem Aachener Weihnachtsmarkt aus.

Ein voll besetzer Kursraum am Studienort Aachen.
Theoretischer Austausch im Kursraum
Mehrere Polizisten stehen draußen bei Herbstwetter um ein Auto herum.
Praktische Übungen im Freien

Am nächsten Morgen folgte auf das gemeinsame Frühstück ein Besuch des Polizeipräsidiums Aachen, wo die Studierenden die Leitstelle und die Befehlsstelle kennenlernen durften. In einem Vortrag wurden das Polizeipräsidium, seine Organisationsstruktur und die Unterschiede zu den europäischen Nachbarn sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vermittelt. Freundschaftlich verbunden und mit vielen neuen Erkenntnissen endete hier nach einem Abschlussbesuch der Wache Ost der zweite Tag.

Bevor alle Studierenden die Heimreise antraten, wurden Social-Media-Kontakte ausgetauscht und gegenseitige Besuche vereinbart.