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Menschenrechtsbildung Menschenrechtsbildung und Diskriminierungsschutz im Lehrkontext

16. Mai - 17. Mai 2022 | 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort
  • BEW Duisburg - Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft
    Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße 70
    47228 Duisburg

Organisator/Ansprechpartner

HSPV NRW Weiterbildung intern
 weiterbildung-intern(at)hspv.nrw.de
 +49 209 1659 1230

Die Veranstaltung ist mit 8 Arbeitseinheiten (im Erweiterungsmodul, Themenfeld "Lehren und Lernen") anrechenbar im Rahmen des Zertifikats "Professionell lehren und lernen an der HSPV NRW".

Hinweis
Die Veranstaltung wurde abgesagt!

 

Zielgruppe

Lehrende aus dem Fachbereich Polizei.


Ziele/Inhalte

Im Zentrum des Seminars steht der Austausch und die Reflexion über die eigene Bildungspraxis im Zusammenhang mit Diskriminierungsschutz. Dazu werden praktische Übungen durchgeführt und reflektiert. Die Teilnehmenden werden mit dem Konzept und den Ansätzen der Menschenrechtsbildung gemäß der UN-Deklaration für Menschenrechtsbildung und -training vertraut gemacht, die neben einer Wissensvermittlung auch Reflexions- und Handlungskompetenz vorsieht. Anhand des Beispiels Diskriminierungsschutz (ggf. mit einem Schwerpunkt wie Anti-Rassismus) werden menschenrechtliche Hintergründe, offene Fragen und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten im Arbeits- und Bildungskontext der Teilnehmenden erarbeitet, diskutiert und an die eigenen Erfahrungen angeknüpft. Zudem ist ein Austausch mit externen Referentinnen und Referenten vorgesehen. 


Learning Outcomes

Die Teilnehmenden 

  • analysieren unter Bezugnahme relevanter Inhalte aus internationalen Menschenrechtsdokumenten, wo Menschenrechte im Studium, Seminar, Unterricht eine Rolle spielen, um ein größeres Bewusstsein zum Thema Menschenrechte und Diskriminierungsschutz zu schaffen und den Transfer in den Lehralltag vorzubereiten, indem sie die Gruppe als Resonanzgruppe für ihr Fachgebiet nutzen und sich dazu austauschen,
  • reflektieren in Einzel- und/oder Gruppenarbeit  ihre eigene Rolle, Einstellungen und Haltungen in Bezug auf menschenrechtliche Werte und Diskriminierungsschutz, um daraus abgeleitet Bedarfe und Änderungswünsche zu identifizieren und priorisieren erste Schritte zur konkreten Umsetzung,
  • erweitern durch interaktive Vorträge, Fallbeispiele und Übungen ihre Kenntnisse zum Diskriminierungsschutz (dies beinhaltet auch verschiedene Dimensionen von Diskriminierung: individuell, strukturell/institutionell) und tauschen ihre praktischen Erfahrungen aus der eigenen Bildungspraxis aus, um verschiedene Perspektiven zu übernehmen, ihren Blick für diskriminierende Situationen zu schärfen und ihre Handlungskompetenzen im Lehralltag zu erweitern,
  • verstehen die drei Ebenen der Menschenrechtsbildung: sie lernen über, durch und für Menschenrechte (Wissen, Reflexion, Handlung), sie lernen weitere Inhalte der UN-Erklärung über Menschenrechtsbildung und -training kennen, um dies als Hintergrund für die Planung ihrer Lehrinhalte und -methoden anwenden zu können,
  • wenden Ansätze der Menschenrechtsbildung auf den eigenen Arbeitskontext an und gehen in die gemeinschaftliche Planung, um durch Austausch und kollegiale Beratung ihre methodisch-didaktischen Kompetenzen zu erweitern und die rollenspezifische Handlungskompetenz der Teilnehmenden und darüber auch der Studierenden zu stärken.


Teilnehmer/innen

Die Teilnehmendenzahl ist auf 19 Personen begrenzt.
 

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass abweichend vom Kalendereintrag folgende Veranstaltungszeiten gelten:

1. Veranstaltungstag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
2. Veranstaltungstag: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr


Seminarleitung

Ruth Billen, Dr. Sandra Reitz und Cornelia Rotter