Direkt zur HauptnavigationDirekt zum Inhalt

Veranstaltung "Kooperation zum Schutz des Kindeswohls"   Save the Date

02. Jun 2021
Von Prof. Dr. Bernhard Frevel, Dr. Emanuel John Fachbereich Polizei Fachbereich AV/R IGE online Veranstaltungen
©Natal.is - stock.adobe.com

Eine Kooperationsveranstaltung der Fachbereiche Polizei und AV/R an der HSPV NRW

Organisator/Ansprechpartner

HSPV NRW Veranstaltungsmanagement
 veranstaltungen(at)hspv.nrw.de
 +49 209 1659 1290


Zielgruppe

Angehörige der Polizei, der Jugendämter, der Zivilgesellschaft und der Sozialen Arbeit; Lehrende und Studierende der Polizei, des staatlichen und kommunalen Verwaltungsdienstes und der Sozialen Arbeit sowie alle weiteren Interessierten.
 

Inhalte

Die staatliche Verantwortung zum Schutz des Kindeswohls steht im Fokus wissenschaftlicher, öffentlicher und politischer Debatten. Anlass hierfür sind die Vorfälle schweren Kindesmissbrauchs in Lügde, Bergisch Gladbach oder Münster sowie die in der polizeilichen Kriminalstatistik ausgewiesenen steigenden Zahlen sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Hier sind verschiedene Behörden und Arbeitsfelder gefordert, denen im Kinderschutz Zuständigkeiten übertragen sind: Die Jugendämter als Teil der Kommunalverwaltungen, die Polizei, die zur Gefahrenabwehr eingreift, und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die als Mitarbeitende freier Träger mit hilfebedürftigen Familien und deren Kindern arbeiten.

Da diese Akteure mit verschiedenen Kompetenzen und Befugnissen in die staatliche Verantwortung zum Schutz des Kindeswohls eingebunden sind, ist eine Zusammenarbeit auf institutioneller und individueller Ebene notwendig, was aber zugleich die Abstimmung und Berücksichtigung verschiedener Arbeitsweisen erfordert. Diese kommen etwa in unterschiedlichen Rechtsgrundlagen, professionellen Selbstverständnissen und Auffassungen von Vertrauen und Hilfen im Rahmen beruflicher Aufgaben zum Ausdruck. Gerade solche Verschiedenheiten sind notwendig, um den Schutzbedürfnissen von Kindern gerecht werden zu können, führen jedoch möglicherweise auch zu Reibungen und Missverständnissen, was wiederum zu Verantwortungsdiffusionen und auch Sekundär- und Tertiärviktimisierungen führen kann.

Diese Tagung stellt vor diesem Hintergrund die Frage nach einer guten und respektvollen Arbeit in Netzwerken und Kooperationen, die dem Schutz des Kindeswohls dienlich ist. Die Sichtweise der von Verwahrlosung, Gewalt und Missbrauch bedrohten Kinder betont Lucie Tonn vom Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW unter dem Titel Multidimensionaler Hilferuf! – Anforderungen an den multiprofessionellen Kinderschutzaus Sicht des Kindes. Unter der Überschrift Kinderschutz in gelebter Behördenkooperation geben KHK Marion Heyers von der Polizei Düsseldorf und Katja Lasch von der Stadt Düsseldorf einen Einblick in eine erprobte Praxis. Vom Standpunkt juristischer und soziologischer Forschung liefern Prof. Dr. Ruth Linssen und Prof. Dr. Kerstin Feldhoff die Analyse Vom Gelingen und Scheitern der Zusammenarbeit.



Termin

Mittwoch, 02. Juni 2021

Beginn der Veranstaltung ist um 13.00 Uhr.
 

Hinweise zur Anmeldung

Bitte melden Sie sich vorab formlos unter veranstaltungen(at)hspv.nrw.de oder schriftlich über das Anmeldeformular im unten angefügten Flyer bis zum 16. Mai 2021 an. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. 

Die Veranstaltung wird online ausgerichtet. Die Zugangsdaten dazu erhalten Sie rechtzeitig.

 


Ansprechpartner

Prof. Dr. Bernhard Frevel
bernhard.frevel(at)hspv.nrw.de

Dr. Emanuel John
emanuel.john(at)hspv.nrw.de

 

Programm

 
 
 
 
Arbeitstitel
 
 
Referent/Referentin
 
 
13.00 - 13.15 Uhr
 
 
Eröffnung
 
 
 
 
 
13.15 - 13.35 Uhr
 
 
Multidimensionaler Hilferuf! – Anforderungen an den multiprofessionellen Kinderschutz aus Sicht des Kindes
 
 
Lucie Tonn
Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW, Deutscher Kinderschutzbund NRW e.V.
 
 
13.35 - 13.55 Uhr
 
 
Kinderschutz in gelebter Behördenkooperation
 
 
KHK Marion Heyers
PP Düsseldorf

Katja Lasch
Fachstelle Kinderschutz der Stadt Düsseldorf
 
 
13.55 - 14.10 Uhr
 
 
Fragen zu den ersten beiden Beiträgen
 
 

 
 
 
14.10 - 14.20 Uhr
 
 
Pause
 
 

 
 
 
14.20 - 14.40 Uhr
 
 
Vom Gelingen und Scheitern der Zusammenarbeit –
juristische und soziologische Impulse
 
 
Prof. Dr. Ruth Linssen
Prof. Dr. Kerstin Feldhoff
Fachhochschule Münster
 
 
14.40 - 15.30 Uhr
 
 
Gemeinsame Diskussion in Form eines Symposiums
 
 

 
 

Dateien