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Diskriminierung und Rassismus zum Thema machen Tagesseminar

16. Dez 2022 um 10:00 - 17:00
Ort

Organisator/Ansprechpartner

HSPV NRW Weiterbildung intern
 weiterbildung-intern(at)hspv.nrw.de
 +49 209 1659 1230

Die Veranstaltung ist mit 8 Arbeitseinheiten (im Erweiterungsmodul, Themenfeld "Akademische Schlüsselqualifikationen") im Rahmen des Zertifikatsprogramms "Professionell lehren an der HSPV NRW" anrechenbar.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Lehrende aus dem Fachbereich Polizei.

 

Ziele/Inhalte

In der Öffentlichkeit wird seit einiger Zeit verstärkt über Rechtsextremismus und Rassismus, aber auch über andere Formen von Diskriminierung diskutiert. Dabei rücken nicht nur rassistische und antisemitische Gewalttaten, wie etwa die Anschläge in Halle im Oktober 2019 und in Hanau im Februar 2020 in den Blick, sondern auch rassistische und diskriminierende Haltungen, die sich im Alltag, in der Arbeitswelt, in Schulen, in Vereinen und Verbänden sowie nicht zuletzt auch in Behörden und Verwaltungen zeigen.

Das Tagesseminar versteht sich als Angebot, die eigenen Perspektiven auf dieses schwierige und häufig emotional diskutierte Themenfeld zu erweitern, die Funktionsweisen und Folgen von Diskriminierung und Rassismus besser verstehen zu können und daran anknüpfend, reflektierte Handlungsweisen zu entwickeln.

Folgende Aspekte werden in dem Seminar behandelt:

  • Rechtsextremismus – Rassismus – Diskriminierung: Was ist mit diesen Begriffen gemeint?
  • „Ich" und die „Anderen“ – „Wir“ und „Sie“: Eigene Zugehörigkeiten. Wie wird jemand „anders“?
  • Perspektivwechsel: Welche Auswirkungen hat Diskriminierung für die Betroffenen?
  • Erarbeitung konkreter Handlungsstrategien für den Umgang mit Rassismus und Diskriminierung im Bereich der Polizei.

 

Learning Outcomes

Die Teilnehmenden…

  • kennen Differenzierungen zwischen verschiedenen Formen von Diskriminierung und Rassismus,
  • wenden diese auf Erfahrungen im Alltag der Polizeiarbeit an,
  • reflektieren, wie die Erfahrungen der Praxis in der Lehre berücksichtigt werden können und der Vermittlungsprozess zwischen Praxis und Theorie unterstützt werden kann,
  • reflektieren und entwerfen Möglichkeiten zum Umgang mit Rassismus und Diskriminierung in Auseinandersetzung mit Kolleginnen und Kollegen sowie dem polizeilichen Gegenüber.

 

Teilnehmer/innen

Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 16 Personen begrenzt.
 

Hinweis

Die Perspektive der polizeilichen Praxis wird sichergestellt, indem Tutorinnen und Tutoren die Hälfte der Teilnehmenden stellen.
Das Seminar wird von Mitarbeitenden der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus NRW, dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW) und der Opferberatung Rheinland (OBR) unterstützt.


Seminarleitung

Tina Leber und Nils Schumacher (IDA-NRW)