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Kische, Sascha: Die Rechtsfigur des uneigentlichen Organisationsdelikts (Diss., Verlag Dr. Kovac 2014) Die Rechtsfigur des uneigentlichen Organisationsdelikts (BGHSt 49, 177)

Titel:
Die Rechtsfigur des uneigentlichen Organisationsdelikts (BGHSt 49, 177)

Untertitel:
Zugleich ein Beitrag zu Dogmatik, Praxis und Novellierung der konkurrenzrechtlichen Beurteilung einzelner und mehrerer Tatbeiträge von Mittätern, mittelbaren Tätern, Anstiftern und Gehilfen

Jahr(gang):
2014

(Erst-)Autor:

Verlag:
Dr. Kovac

Verlagsort:
Hamburg

ISBN:
978-3-8300-7360-4

Beschreibung:
Das Werk greift die anfänglichen höchstrichterlichen Entscheidungen [scil. zum "uneigentlichen Organisationsdelikt"] auf und gibt als erste Monographie einen Gesamtüberblick über Theorie und Praxis dieser konkurrenzrechtlichen Rechtsfigur. Nach einer Bestandsaufnahme der wichtigsten Entscheidungen und höchstrichterlichen Entwicklungen werden die Grundlagen [...] analysiert und die Einordnung als Handlungseinheit ‘sui generis‘ innerhalb des Systems der §§ 52 ff. StGB herausgearbeitet. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt sodann in der Betrachtung der sowohl materiellrechtlichen als auch verfahrensrechtlichen Konsequenzen der befürwortenden Zusammenfassung mehrerer Tatbeiträge der Beteiligten und in der Beantwortung der Frage, ob diese neuerliche Rechtsfigur mit den in BGHSt 40, 138 ff. aufgezählten Gründen, die zur Abschaffung der Rechtsfigur des fortgesetzten Delikts geführt haben, in Einklang zu bringen ist. Unter Berücksichtigung der gefundenen Ergebnisse setzt sich der Autor auch mit dem Meinungsstand zur Dogmatik der konkurrenzrechtlichen Betrachtung von Tatbeiträgen von Mittätern, mittelbaren Tätern, Anstiftern und Gehilfen auseinander und unterbreitet abschließend einen eigenen Lösungsansatz in Gestalt eines ergänzenden Gesetzesvorschlages.