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Schlanstein, P.: Auswertung digitaler Fahrzeugdaten, in: Deutsches Polizeiblatt (DPolBl), Heft 6/2020, S. 1 ff. Deutsches Polizeiblatt (DPolBl)

Titel:
Deutsches Polizeiblatt (DPolBl)

Jahr(gang):
2020

(Erst-)Autor:

Name der Zeitschrift:
Deutsches Polizeiblatt (DPolBl)

Heft/Ausgabe:
6/2020

Seiten von-bis:
1-4

Beschreibung:
Die polizeiliche Aufnahme von Verkehrsunfällen erfolgte bislang maßgeblich durch Erhebung objektiver und subjektiver Befunde wie Brems- und Schleuderspuren, Beschädigungen, Deformationen, Verletzungen und Aussagen von Beteiligten sowie Zeugen. Für aktuell bzw. künftig in Betrieb befindliche Fahrzeuge ist, bei unfallbedingt auf deutschen Straßen jährlich über 3.000 Verkehrstoten und täglich rund 1.100 Verletzten, diese konventionelle Betrachtung nicht mehr ausreichend. Zunehmend sorgen Assistenzsysteme für eine Verminderung sichtbarer Spuren, die den Unfallablauf leicht erklären könnten; zugleich werden im Fahrzeug elektronische Daten hinterlegt, die potenziell in der Lage sind, für die Analyse eines Unfalls präzise technische Fakten zu liefern. Um diese essentiellen elektronischen Spuren umfassend zu sichern, sind neue Verfahren in die Unfallaufnahme zu integrieren. Die Polizei NRW hat die Chance der digitalen Beweissicherung nach schweren Verkehrsunfällen genutzt und in der Kfz-Datenauswertung bundesweit eine Vor-reiterrolle übernommen.