Hiding in plain sight: Sichtbare Architektur und unsichere Juden Antisemitismus und Synagogen aus Sicht von Architektur, jüdischen Gemeinden und Polizei

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  • Externes Projekt | BMFTR

Synagogen und Gemeindezentren repräsentieren deutlich sichtbar jüdisches Gemeindeleben. Sie sind Safe Space für Jüdinnen und Juden, aber auch Anlaufstellen für nichtjüdische Menschen. Ihre Bauten sollen sich aus Sicht der Gemeinden einladend öffnen, gleichzeitig aber einen sicheren Schutzraum bilden.

Das Verbundforschungsprojekt nimmt die für die subjektive und objektive Sicherheit relevanten Aspekte in den Blick – die Architektur, das Sicherheitsempfinden der Gemeinde sowie den Objektschutz durch die Polizei.

  • Welche Priorität hat Sicherheit bei der Gestaltung von Synagogen?
  • Wie können Sicherheitserfordernisse umgesetzt werden (Jüdische Gemeinde, Polizei)?
  • Wie empfinden Jüdinnen und Juden Sicherheit in Synagogen?
  • Was ist das polizeiliche Verständnis von Objektschutz in Bezug auf jüdische Einrichtungen?

Ziel ist die Stärkung der Sicherheit auf mehreren Ebenen durch bessere Abstimmung und mehr Wissen und Verständnis – Sicherheit durch Architektur, Sicherheit von innen, Sicherheit durch Polizei, Sicherheit durch öffentliche Aufmerksamkeit. 

Das Teilprojekt an der HSPV NRW beschäftigt sich mit „polizeilichen Perspektiven auf Synagogen und Sicherheit“. Basierend auf Grundlagenforschung, werden Handreichungen für die Praxis, Bildungsmaterialien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Polizeibildung sowie ein Schulungsfilm mit integrierter digitaler Lernumgebung erarbeitet.

Partnereinrichtungen

Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Technische Universität Braunschweig 

Präsenzen – Netzwerk jüdische Gegenwartsforschung e.V.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.