Direkt zur HauptnavigationDirekt zum Inhalt

ForschungsprojekteÜbersicht aller Forschungsprojekte an der HSPV NRW

176 Einträge gefunden
  • Dienstliche Beurteilung von Gleichstellungsbeauftragte

    Projektzeitraum ( - )

    Die Frage, ob Gleichstellungsbeauftragte einer dienstlichen (Regel-)Beurteilung unterliegen, ist in mehreren Bundesländern – unter anderem in NRW - nicht gesetzlich geregelt. In diesen Ländern kam es in den vergangenen Jahren zu völlig unterschiedlichen Rechtsprechungen. Dabei ist insbesondere weitgehend umstritten, ob die für Personalratsmitglieder eingeführte fiktive Fortschreibung der dienstlichen Beurteilung auch für Gleichstellungsbeauftragte gilt. Hintergrund sind die in den Landesgleichstellungsgesetzen geregelten Benachteiligungsverbote, die in Verbindung mit der Weisungsfreiheit der Gleichstellungsbeauftragten eine selbstständige Aufgabenwahrnehmung garantieren sollen, welche aufgrund einer dienstlichen Beurteilung der übertragenen Tätigkeit fraglich sein könnte.


    Erstellt am: 03.11.2020 08:34 Zuletzt bearbeitet am: 14.01.2021 14:16
    Dienstliche Beurteilung von Gleichstellungsbeauftragte (01.09.2020-31.08.2021)

    Die Frage, ob Gleichstellungsbeauftragte einer dienstlichen (Regel-)Beurteilung unterliegen, ist in mehreren Bundesländern – unter anderem in NRW - nicht gesetzlich geregelt. In diesen Ländern kam es in den vergangenen Jahren zu völlig unterschiedlichen Rechtsprechungen. Dabei ist insbesondere weitgehend umstritten, ob die für Personalratsmitglieder eingeführte fiktive Fortschreibung der dienstlichen Beurteilung auch für (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Die Polizei und die Rechte des Kindes - Erstellung eines E-Learning-Moduls zur Aus- und Weiterbildung

    Projektzeitraum ( - )

    Mit der Aufdeckung der Fälle organisierten Kindesmissbrauchs in Lügde und Bergisch-Gladbach hat die Aufgabe des Schutzes von Kindern vermehrt Aufmerksamkeit und Brisanz bekommen. Neben diesen drastischen Fällen gibt zudem die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter sowie der beobachtete Anstieg häuslicher Gewalt im Kontext der Ausgangsbeschränkungen aufgrund von COVID-19 Anlass zur Auseinandersetzung mit dieser Aufgabe.

    Neben den Jugendämtern, als für den Kinderschutz zuständige Behörden der staatlichen Eingriffsverwaltung, kommt hierbei der Polizei eine wesentliche Aufgabe zu. Polizist*innen sind nicht nur diejenigen, die bei verschiedenen Fällen von Kindesmissbrauch, etwa über das Internet organisiertem sexuellen Missbrauch, für die Strafverfolgung zuständig sind. Auch bei alltäglichen Einsätzen im Bereich GE sind Polizist*innen häufig mit Situationen konfrontiert, in die Kinder als besonders Schutzbedürftige involviert sind. Sie sind diejenigen, die im Kontext verschiedener Einsatzsituationen ggf. in Kontakt mit Kindern kommen, die von Missbrauch oder Misshandlung betroffen sind, wenn sie nicht sogar von betroffenen Kindern selbst angesprochen werden. Bei Fällen von häuslicher Gewalt können sie zudem erste Schritte zum Schutz von Kindern vornehmen (etwa durch Wohnungsverweis) und Informationen an Jugendämter weiterleiten.

    Auf die Aufgabe des Schutzes von Kindern werden Polizist*innen in NRW in der Aus- und Weiterbildung bisher kaum vorbereitet. Aus diesem Grund hat das Ministerium des Inneren NRW u.a. den Vorschlag gemacht, beim Tag der Menschenrechte im Studiengang PVD an der HSPV NRW einen Fokus auf das Thema Kinderrechte zu legen. Da dies eine einmalige Aktion darstellt, die allein den Einstellungsjahrgang 2019 betrifft, soll im Rahmen dieses Forschungsprojektes ein E-Learning-Modul zum Thema „Die Polizei und die Rechte des Kindes“ erstellt werden. Dadurch würden Inhalte, die den Schutz und die Rechte des Kindes betreffen, für die Aus- und Weiterbildung von Polizist*innen langfristig zur Verfügung gestellt.

    Das E-Learning-Modul soll Beiträge externer und interner Referent*innen enthalten, die wissenschaftlich, in verschiedenen Praxisfeldern sowie in Hinblick auf die polizeiliche Praxis ein Angebot zur Auseinandersetzung mit den Rechten des Kindes, der Verletzlichkeit von Kindern sowie dem Kinderschutz unterbreiten. Die Beiträge sollen in einer Struktur zu Verfügung gestellt werden, die einen Lernprozess ermöglicht, der bei rechtlichem Grundlagenwissen ansetzend in konkrete Praxisfelder und Anwendungsgebiete überleitet.


    Erstellt am: 04.12.2020 14:26
    Die Polizei und die Rechte des Kindes - Erstellung eines E-Learning-Moduls zur Aus- und Weiterbildung (01.09.2020-31.08.2021)

    Mit der Aufdeckung der Fälle organisierten Kindesmissbrauchs in Lügde und Bergisch-Gladbach hat die Aufgabe des Schutzes von Kindern vermehrt Aufmerksamkeit und Brisanz bekommen. Neben diesen drastischen Fällen gibt zudem die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter sowie der beobachtete Anstieg häuslicher Gewalt im Kontext der Ausgangsbeschränkungen aufgrund von COVID-19 Anlass zur Auseinandersetzung mit dieser Aufgabe.  (...)
    Forschungszentrum Institut für Geschichte und Ethik (IGE)

  • Philosophie der Migration

    Projektzeitraum ( - )

    Fragen der Migration waren schon vor der Situation 2015 – der im Nachgang kurzfristigen Öffnung der Grenzen für international Geflüchtete, eingeläutet durch das mittlerweile zum geflügelten Wort avancierte „Wir schaffen das!“ der Bundeskanzlerin – präsent und stehen auch gegenwärtig – durch die Corona-Krise noch problematischere Situation in den europäischen Lagern für Geflüchtete – offen im Raum. Nicht nur die politische, sondern weitenteils auch die theoretische, geisteswissenschaftliche Diskussion zeigt sich vielfach recht einseitig und häufig neoliberal geprägt. Die Situation der Geflüchteten wird ebenso einseitig zumeist als „Flüchtlingskrise“ verstanden, und zwar weniger als existentiell kritische Situation für die Geflüchteten selbst, als vielmehr im Zuge der zu verzeichnenden erstarkenden Nationalismen weltweit eher als Krise der einzelnen Aufnahmeländer und des gesamten europäischen Kontinents und als Bedrohung der bisherigen Lebensstandards.

    Hierzulande knüpft dies an eine weit über ein Jahrhundert bestehende Geschichte der Migration an, die gesellschaftlich weitgehend unreflektiert geblieben ist und wiederkehrende Merkmale von fehlender Anerkennung, dem uneingestandenen Status als Einwanderungsland und einer keinesfalls gegebenen Gleichbehandlung der zu uns Kommenden aufweist. Auch die derzeitige Situation von Geflüchteten in Europa, insbesondere auf den dafür eingerichteten Lagern auf den griechischen Inseln, lässt sich mit den von allen europäischen Ländern ratifizierten Menschenrechten und den ihnen zugrundeliegenden Vorstellungen von Menschenwürde, die dem eigenen wie dem gesellschaftlichen Selbstverständnis basal sind, nicht vereinbaren. Die geplante Monographie möchte aus diesen gegebenen aktuellen Anlässen von hochgradiger gesellschaftlicher und politischer bis hin zum beruflichen Verwaltungs- oder auch Lebensalltag reichender Relevanz den Blick mit dem Ziel der Entwicklung einer modernen „Philosophie der Migration“ auf philosophische Konzeptionen richten, die im gegenwärtig geführten Diskurs oft fehlen oder ihm sogar diametral gegenüberstehen.

    Der selbst mehrfach migrierte Kommunikations- und Medienphilosoph Vilém Flusser (1920-1991), der in diesem Jahr 100jähriges Jubiläum feiert, hat entgegen allen Vormeinungen, die allein geflüchtete Menschen als Problem sehen, einen positiven Entwurf zu Migrant*innen vorgelegt, der schon deswegen Alleinstellungsmerkmal besitzt. Während im Zuge einer ausschließlichen Problematisierung der betreffenden Personen (Geflüchtete, Auswandgewanderte etc.) der Blick gleichsam von den Ursachen und Verstrickungen abgelenkt wird (Kriegs- und Konfliktherde, internationaler Waffenhandel, politisch-wirtschaftliche Interessen, in die u.a. auch europäische Staaten und insbesondere Deutschland als größter Waffenexporteur involviert sind), schlägt Flussers Ansatz zur „Freiheit des Migranten [sic!]“ die persönlichen, gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Potentiale frei, die im Phänomen von Migration begründet sind, das er (bereits 1990) überdies für ein künftig weltweit bestimmendes hält. Umstände des Klimawandels und damit erhöhter Naturkatastrophen, der ansteigende Meeresspiegel, der Raubbau an der Natur (verstärkte Rodung der Regenwälder etc.), unbewältigte Probleme (Müllbeseitigung, Wasserversorgung…) und dauerhaft unbefriedete Krisenherde scheinen Flussers frühe Thesen zu bestätigen. Gleichzeitig wird mit seinem Ansatz aber auch ein Blick auf die eigene Kulturgeschichte frei, die nicht nur Konzepte zum Weltbürger*innentum entwickelt hat, sondern sich selbst als eine erweist, in der vor allem das freie Denken vielfach verfolgt war (wie z.B. Descartes, Bayle, Rousseau, Arendt und viele andere). Doch gerade diese freien Denker*innen haben erhebliche Beiträge für das geliefert, was heute zu den elementaren Bausteinen demokratischer Rechtstaatlichkeit gehört. In Auseinandersetzung mit dieser ‚anderen‘ abendländischen Kultur-, Ideen- und Geistesgeschichte versucht die anberaumte „Philosophie der Migration“, dem gegenwärtigen Diskurs auch vor philosophiehistorischem Hintergrund eine andere als die bislang recht reduzierte Grundlage zu bieten, vor deren eröffneten Horizonten vielleicht weitere und andere Möglichkeiten aufscheinen als die bisher diskutierten.


    Erstellt am: 04.12.2020 14:35 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 14:36
    Philosophie der Migration (01.09.2020-31.08.2021)

    Fragen der Migration waren schon vor der Situation 2015 – der im Nachgang kurzfristigen Öffnung der Grenzen für international Geflüchtete, eingeläutet durch das mittlerweile zum geflügelten Wort avancierte „Wir schaffen das!“ der Bundeskanzlerin – präsent und stehen auch gegenwärtig – durch die Corona-Krise noch problematischere Situation in den europäischen Lagern für Geflüchtete – offen im Raum. Nicht nur die politische, sondern (...)
    Forschungszentrum Institut für Geschichte und Ethik (IGE)

  • Polizei und öffentliche Verwaltung in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

    Projektzeitraum ( - )

    Das Forschungsprojekt „Polizei und öffentliche Verwaltung in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ hat zum Ziel,  extrem rechte, diskriminierende und antidemokratische Einstellungen, Haltungen, Verhaltensauffälligkeiten und Argumentationsmuster erkennen und einordnen zu können. Dabei sollen sowohl die Innenperspektive der Polizei und öffentlichen Verwaltung, als auch die gesellschaftliche Außenperspektive beleuchtet werden. Aus den Erkenntnisgewinnen sollen zudem präventive Handlungsansätze zur Verhinderung von Radikalisierung, Förderung zur Deradikalisierung und dem Umgang mit bereits radikalisierten Beamt*innen und Beschäftigten der Polizei und öffentlichen Verwaltung gewonnen werden.

    Die methodische Vorgehensweise dieses Projekts umfasst fünf Perspektiven, die miteinander in einen reflektierten, konstruktiv kritischen Dialog treten:

    1. Theorie der wissenschaftlichen Forschung,
    2. Praxis der Polizei und öffentlichen Verwaltung,
    3. Akteur*innen und Organisationen der Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit, sowie der Präventions- und Ausstiegsberatung,
    4. Betroffene von rechter Diskriminierung,
    5. Aussteiger*innen aus der rechten Szene.

    Diese Methode wird gewählt, um nicht nur forschungsrelevante Erkenntnisse für die Wissenschaft, sondern auch praxisrelevante Erkenntnisse für die Polizei und öffentliche Verwaltung zu gewinnen. Zudem soll dieses Projekt einen vernetzenden Charakter haben: Es soll somit einen Beitrag dazu zu leisten, zukünftig für den Alltag und die Praxis ein Netzwerk aus Akteur*innen zu initiieren, um die gegenseitige Unterstützung und Expert*innenwissen in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu fördern.

    Das Projekt ist für das Studienjahr 2020/21 angelegt: Das Format ist auf eine Veranstaltungsreihe mit Vorträgen, interaktiven Workshop-Elementen und Reflexionsgruppen für den diskursiven Austausch ausgelegt. Nach Abschluss der Veranstaltungsreihe ist die Publikation eines Sammelbands mit Beiträgen aus den o.g. Perspektiven geplant. Konkrete Inhalte werden neben den Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und Radikalisierungsprofilen auch die Auseinandersetzung mit Ideologieelementen wie Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, uvm. sein. Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind vorwiegend die Extremismusbeauftragten der Kreispolizeibehörden NRW, Tutor*innen und Trainer*innen, Interessierte aus der Praxis sowie Studierende.


    Erstellt am: 04.12.2020 14:45 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 14:46
    Polizei und öffentliche Verwaltung in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (01.09.2020-31.08.2021)

    Das Forschungsprojekt „Polizei und öffentliche Verwaltung in Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ hat zum Ziel,  extrem rechte, diskriminierende und antidemokratische Einstellungen, Haltungen, Verhaltensauffälligkeiten und Argumentationsmuster erkennen und einordnen zu können. Dabei sollen sowohl die Innenperspektive der Polizei und öffentlichen Verwaltung, als auch die gesellschaftliche (...)
    Forschungszentrum Institut für Geschichte und Ethik (IGE)

  • Netzwerk „Orte der Polizeigeschichte“

    Projektzeitraum ( - )

    Zentrale Anliegen des Projektes:

    1) Aufbau einer virtuellen Landkarte bzw. eines Netzwerkes von Orten der Polizeigeschichte und deren öffentliche Präsentation

    Angedacht ist eine interaktive Darstellung auf der Homepage der HSPV bzw. des IGE. Auf einer Landkarte mit entsprechenden Schaltflächen zur Verlinkung mit Texten, Dokumenten, Fotos etc. sollen zu einzelnen Orten systematisch aufbereitete bzw. neu zu erstellende Informationen zugänglich gemacht werden. Zielgruppen dafür sind insbesondere Kommissaranwärter*innen sowie junge Polizist*innen aus NRW. Darüber hinaus soll die Landkarte auch übrigen Interessierten öffentlich zugänglich sein.

    2) Entwicklung und Anwendung von Kriterien zur Bewertung der Relevanz und Geeignetheit der Orte

    Die bisher vom IM aufgelisteten Orte stellen nur eine Vorauswahl dar. Insgesamt gesehen hat die Forschungsgruppe des IGE den Auftrag, generelle Kriterien zu entwickeln, die darüber entscheiden, welche (zusätzlichen) Orte in das virtuelle Netzwerk bzw. auf die virtuelle Landkarte aufgenommen werden. Die Kriterien sollten transparent und allgemeingültig anwendbar sein. Gleichzeitig sollten die verschiedenen Ausrichtung, Größendimensionen, Konzepte etc. der unterschiedlichen Einrichtungen berücksichtigt werden. Ein unverzichtbares Kriterium ist die Möglichkeit, die konkreten Orte mit Gruppen besuchen zu können. Neben der Entwicklung der Kriterien gehört zur Forschungsaufgabe auch die konkrete Anwendung dieser Kriterien auf bislang gelistete Orte bzw. noch zu ergänzende Orte. Dafür wird es notwendig sein, die meisten Orte persönlich zu besuchen und ihre Geeignetheit vor Ort zu überprüfen. Nach Absprache mit dem IM ist die Prüfung der Geeignetheit für die größeren und wissenschaftlich etablierten Einrichtungen nicht erforderlich, jedoch sind auch diese in Bezug auf ihre Konzepte sowie inhaltlichen Beiträge wissenschaftlich aufzuarbeiten.

    3) Erarbeitung von didaktischen Konzepten für die zielgruppenspezifische Nutzung

    Für unterschiedliche Zielgruppen (Studierende der HSPV, Polizeibeamt*innen allgemein, Schulklassen, sonstige Interessierte) sollen spezifische didaktische Nutzungskonzepte erarbeitet werden. Diese sollen in erster Linie im Kontext der Exkursion zu den Erinnerungsorten Anwendung finden, aber gegebenenfalls auch bereits im Rahmen des Online-Zugriffs auf die virtuelle Landkarte. Die Konzepte sind mit den örtlichen Träger*innen der Einrichtungen bzw. Erinnerungsorte abzustimmen und auf die jeweiligen Möglichkeiten (zum Beispiel in Bezug auf eine hauptamtliche oder ehrenamtliche Struktur) anzupassen.

    4) Durchführung von zwei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen mit Minister Reul

    Die Öffentlichkeitswirksamkeit des Projektes soll auch dadurch unterstützt werden, dass etwa zur Hälfte sowie zum Abschluss des Projektes jeweils eine größere Veranstaltung mit dem Innenministerium sattfinden soll. Zielgruppen sind dafür neben unseren Studierenden auch die Praxispartner*innen der Polizei sowie die interessierte Öffentlichkeit. Inhaltliche Ausgestaltung und organisatorischer Zuschnitt sind durch das Forschungsteam noch genauer zu bestimmen.

    5) Dauerhafter Aufbau einer Netzwerkstruktur von örtlichen Verantwortlichen

    Neben dem virtuellen Netzwerk auf der Homepage soll auch ein reales Netzwerk von Personen an den jeweiligen Studienorten der HSPV gebildet werden, die sich in besonderer Weise für die ausgewählten Erinnerungsorte in ihrem regionalen Zuständigkeitsbereich verantwortlich fühlen, und die dafür entsprechend geschult bzw. informiert werden. So können sie Ansprechpartner*innen für interessierte Personen aus der HSPV oder aus externen Kontexten für die konkreten Erinnerungsorte sein.


    Erstellt am: 04.12.2020 14:53 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 16:45
    Netzwerk „Orte der Polizeigeschichte“ (01.09.2020-31.08.2021)

    Zentrale Anliegen des Projektes: 1) Aufbau einer virtuellen Landkarte bzw. eines Netzwerkes von Orten der Polizeigeschichte und deren öffentliche Präsentation Angedacht ist eine interaktive Darstellung auf der Homepage der HSPV bzw. des IGE. Auf einer Landkarte mit entsprechenden Schaltflächen zur Verlinkung mit Texten, Dokumenten, Fotos etc. sollen zu einzelnen Orten systematisch aufbereitete bzw. neu zu erstellende Informationen (...)
    Forschungszentrum Institut für Geschichte und Ethik (IGE)

  • Arresterleben aus der Betroffenenperspektive

    Projektzeitraum ( - )

    Der Jugendarrest ist nach wie vor ein umstrittenes Sanktionsinstrument, welches trotz aller Kritik im Jugendgerichtsverfahren als häufigste freiheitsentziehende Maßnahme angeordnet wird. Die Wirksamkeit des Jugendarrestes wird aufgrund der hohen Rückfallquoten von mehr als 60 Prozent regelmäßig in einem politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs gestellt.

    Die konkrete Ausgestaltung des Jungendarrestes ist im JGG nicht explizit geregelt. Die Umsetzung der gesetzlichen Forderungen wurde bislang noch nicht wissenschaftlich untersucht. Diese Forschungsstudie betrachtet die Zielgruppe des Jungendarrestes, deren Subjektperspektive in der Forschung bislang wenig Berücksichtigung gefunden hat. Im Fokus der Studie steht folgende Fragestellung: Wie erleben die Insassen den Arreststalltag und die Betreuungsangebote?


    Erstellt am: 04.12.2020 15:08 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 15:14
    Arresterleben aus der Betroffenenperspektive (01.09.2020-31.08.2021)

    Der Jugendarrest ist nach wie vor ein umstrittenes Sanktionsinstrument, welches trotz aller Kritik im Jugendgerichtsverfahren als häufigste freiheitsentziehende Maßnahme angeordnet wird. Die Wirksamkeit des Jugendarrestes wird aufgrund der hohen Rückfallquoten von mehr als 60 Prozent regelmäßig in einem politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs gestellt. Die konkrete Ausgestaltung des Jungendarrestes ist im JGG (...)
    Forschungszentrum Institut für Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK)

  • Gewalt und Extremismus an nordrhein-westfälischen Schulen

    Projektzeitraum ( - )

    Lehrer und Sozialpädagogen an Schulen sehen sich in der Situation, dass sie mit Formen individueller Gewalt konfrontiert werden, die sie nicht als alterstypisch empfinden und die sie vor allem nicht durch übliche erzieherische Maßnahmen behandeln können.

    Es geht um gewalttätiges Verhalten von Schülern in unterschiedlichen Schulformen (von der Grundschule bis in die (gymnasiale) Oberstufe oder Berufskollegs. Gewaltphänomene unter Kindern und Jugendlichen (und insbesondere auch an Schulen) sind vielfältig. Unter Gewalttätigkeit werden daher sämtliche Gewaltformen, sowohl gegen Schüler, Lehrer, als auch gegenüber Dritten (z.B. Passanten unmittelbar vor einem Schulhof) und Gegenständen (Sachbeschädigungen) subsumiert, seien sie mit oder ohne Zunahme gefährlicher Gegenstände i.S.d. Strafrechts erfolgt. Dabei ist es Ziel, die jeweils festgestellte Gewalt so genau wie möglich zu erfassen und somit auch quantitativ auswertbar zu gestalten.


    Erstellt am: 04.12.2020 15:23 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 15:25
    Gewalt und Extremismus an nordrhein-westfälischen Schulen (01.09.2020-31.08.2021)

    Lehrer und Sozialpädagogen an Schulen sehen sich in der Situation, dass sie mit Formen individueller Gewalt konfrontiert werden, die sie nicht als alterstypisch empfinden und die sie vor allem nicht durch übliche erzieherische Maßnahmen behandeln können. Es geht um gewalttätiges Verhalten von Schülern in unterschiedlichen Schulformen (von der Grundschule bis in die (gymnasiale) Oberstufe oder Berufskollegs. Gewaltphänomene unter (...)
    Forschungszentrum Institut für Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK)

  • Führungsstrategie der Polizei NRW

    Projektzeitraum ( - )

    Im Rahmen der strategischen Schwerpunktsetzung der Polizeiabteilung des IM NRW wurde das Themenfeld „Führung“ als eines von fünf Schwerpunktthemen identifiziert. Ein Analyseprozess wurde durchgeführt und stellt über die Arbeitsschritte „Lagebetrachtung, Ziele, Maßnahmen und Partner“ auf wesentliche Defizite im Bereich der heutigen Führungswirklichkeit sowie Grundlagen und Instrumente ab, beschreibt Ziele und Maßnahmen und gibt Hinweise zur Einbindung erforderlicher Partner.

    Trotz des Vorhandenseins verschiedener Grundsatzpapiere zur Führung fehlt es an einem aktuellen und verbindlichen Orientierungsrahmen, wie Führung und Zusammenarbeit in der Polizei, insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Wertediskussion, der Implementation verschiedener Führungsinstrumentes und Controllingtools zu gestalten sind.

    Dieser Problemlage widmet sich die Landesarbeitsgruppe (LAG) „Führungskonzeption der Polizei“ unter Leitung eines Inspekteurs der Polizei NRW. Die Antragstellerin berät die LAG aus wissenschaftlicher Sicht.


    Erstellt am: 04.12.2020 15:57 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 15:57
    Führungsstrategie der Polizei NRW (01.09.2020-31.08.2021)

    Im Rahmen der strategischen Schwerpunktsetzung der Polizeiabteilung des IM NRW wurde das Themenfeld „Führung“ als eines von fünf Schwerpunktthemen identifiziert. Ein Analyseprozess wurde durchgeführt und stellt über die Arbeitsschritte „Lagebetrachtung, Ziele, Maßnahmen und Partner“ auf wesentliche Defizite im Bereich der heutigen Führungswirklichkeit sowie Grundlagen und Instrumente ab, beschreibt Ziele und Maßnahmen und gibt (...)
    Forschungszentrum Institut für Polizei-und Kriminalwissenschaften (IPK)

  • Verwaltung und Beratung - Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Aus- und Wechselwirkungen

    Projektzeitraum ( - )

    Die Dienstleistung der Unternehmens- und Verwaltungsberatung hat sich in den vergangenen Jahren in deutschen Verwaltungen etabliert. Die Beratungsunternehmen generieren in Deutschland knapp zehn Prozent ihrer Gesamtumsätze mit dem öffentlichen Sektor.

    Gleichzteitig wird Beratung als „Dienstleistung“ in vielen Behörden oft lediglich mit einer geringen Priorität behandelt.

    Das vorgeschlagene Forschungsprojekt möchte hier ansetzen und zunächst grundsätzlich herausarbeiten, wo es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede zwischen beiden Domänen gibt. Für die Forschungsfragen soll methodisch neben der Arbeit mit einschlägiger Literatur auch das Instrument der Experteninterviews genutzt werden. Im Idealfall sind auch empirische Vorhaben als Ergänzung vorgesehen und es werden einzelne konkrete Projekte zwischen Beratungen und Verwaltungen begleitet und auf die Forschungsfragen hin untersucht.


    Erstellt am: 04.12.2020 16:06 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 16:06
    Verwaltung und Beratung - Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Aus- und Wechselwirkungen (01.09.2020-31.08.2021)

    Die Dienstleistung der Unternehmens- und Verwaltungsberatung hat sich in den vergangenen Jahren in deutschen Verwaltungen etabliert. Die Beratungsunternehmen generieren in Deutschland knapp zehn Prozent ihrer Gesamtumsätze mit dem öffentlichen Sektor. Gleichzteitig wird Beratung als „Dienstleistung“ in vielen Behörden oft lediglich mit einer geringen Priorität behandelt. Das vorgeschlagene Forschungsprojekt möchte hier ansetzen und (...)
    Einzelprojekt

  • Verwaltung als Zweitberuf: Motive und Erfahrungen bei der beruflichen Neuorientierung

    Projektzeitraum ( - )

    Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen tragen zur Diversität in einer Organisation bei. Es wurden die Beweggründe sowie Erfahrungen von Menschen untersucht, die nach beruflichen Erfahrungen außerhalb der Verwaltung eine Ausbildung oder ein Studium für die öffentliche Verwaltung absolvieren. Die Ergebnisse aus 41 Interviews zeigen, dass unterschiedliche Gründe zu einem Quereinstieg in die Verwaltung führen können: Häufig liegt der Anstoß in der Unzufriedenheit mit Arbeitsinhalten und Arbeitsweisen im Vorberuf. Oftmals spielen aber auch prekäre Beschäftigungen, Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit eine Rolle. Verwaltungsberufe bieten sich ggf. als Ausweg an, da sie bezahlte Ausbildungen, Jobsicherheit, einen festen Verdienst und ein breites Aufgabenfeld in Aussicht stellen. Die Betreffenden lernen die Vielfalt der Verwaltung schätzen. Die meisten sind mit dem Berufswechsel zufrieden, ihre Zukunft bewerten sie positiv. Die Erkenntnisse aus der Studie erlauben Folgerungen hinsichtlich einer zielgerichteten Ansprache, Gewinnung, Ausbildung, Entwicklung und Beschäftigung von Personen mit beruflichen Vorerfahrungen.

    Datei


    Erstellt am: 04.12.2020 16:08 Zuletzt bearbeitet am: 02.02.2021 15:18
    Verwaltung als Zweitberuf: Motive und Erfahrungen bei der beruflichen Neuorientierung (01.09.2020-31.08.2021)

    Menschen mit beruflichen Vorerfahrungen tragen zur Diversität in einer Organisation bei. Es wurden die Beweggründe sowie Erfahrungen von Menschen untersucht, die nach beruflichen Erfahrungen außerhalb der Verwaltung eine Ausbildung oder ein Studium für die öffentliche Verwaltung absolvieren. Die Ergebnisse aus 41 Interviews zeigen, dass unterschiedliche Gründe zu einem Quereinstieg in die Verwaltung führen können: Häufig liegt der (...)
    Einzelprojekt

  • Säkularer Staat und Ethikunterricht

    Projektzeitraum ( - )

    Ihren Ausgang nimmt diese Untersuchung an der Begrifflichkeit des Säkularen im deutschen Verfassungsstaat. Säkularität versteht sich dabei nicht als Widerpart des Glaubens, vielmehr bietet sie verschiedenen Glaubensrichtungen eine Plattform. Menschen unterschiedlicher religions- und Weltanschauung haben nur dann eine gleichberechtigte Möglichkeit, ihre Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu entfalten, wenn der Staat sich selbst in religiösen und weltanschaulichen Dingen neutral verhält.

    Ein Thema des Koalitionsvertrages für NRW 2017-2023 – die Einführung von Ethikunterricht in der Primarstufe – soll als Beispiel der Veranschaulichung dienen: Es sollen Konsequenzen des Neutralitätsgebotes verdeutlicht und Kriterien erarbeitet werden, die Klarheit und Bewusstheit fördern können.

    Am Beispiel der geplanten Einführung von Ethikunterricht in der Primarstufe in NRW gilt es zu untersuchen, welche rechtlichen Anforderungen sich aus der Säkularität des deutschen Verfassungsstaates hinsichtlich des Inhaltes, des Lehrpersonals und weiterer Modalitäten ergeben.


    Erstellt am: 04.12.2020 16:11 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 16:12
    Säkularer Staat und Ethikunterricht (01.09.2020-31.08.2021)

    Ihren Ausgang nimmt diese Untersuchung an der Begrifflichkeit des Säkularen im deutschen Verfassungsstaat. Säkularität versteht sich dabei nicht als Widerpart des Glaubens, vielmehr bietet sie verschiedenen Glaubensrichtungen eine Plattform. Menschen unterschiedlicher religions- und Weltanschauung haben nur dann eine gleichberechtigte Möglichkeit, ihre Religions- und Weltanschauungsfreiheit zu entfalten, wenn der Staat sich selbst in (...)
    Einzelprojekt

  • Herausgabe und Fachbeiträge im Sammelband "Politische Partizipation"

    Projektzeitraum ( - )

    Dieser Sammelband gibt einen Überblick auf aktuelle Formen und Formate politischer Partizipation auf kommunaler Ebene, auf Quartiersebene sowie im Bereich von Parteien, Verbänden und Hochschulen. Neben wissenschaftlichen Grundlagen der politischen Beteiligung werden konkrete Beispiele aus der Praxis beschrieben. Hinterfragt werden zudem die Bedeutung und die Folgen für die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung, für die Verwaltungsorganisation und die Politik.


    Erstellt am: 04.12.2020 16:14 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 16:16
    Herausgabe und Fachbeiträge im Sammelband "Politische Partizipation" (01.09.2020-31.08.2021)

    Dieser Sammelband gibt einen Überblick auf aktuelle Formen und Formate politischer Partizipation auf kommunaler Ebene, auf Quartiersebene sowie im Bereich von Parteien, Verbänden und Hochschulen. Neben wissenschaftlichen Grundlagen der politischen Beteiligung werden konkrete Beispiele aus der Praxis beschrieben. Hinterfragt werden zudem die Bedeutung und die Folgen für die Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung, für die (...)
    Einzelprojekt

  • Aktuelle Fragestellungen im kommunalen Haushaltsrecht NRW

    Projektzeitraum ( - )

    Das 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz und die damit verbundenen Erlasse stellen die größte Reform des kommunalen Haushaltsrechts in NRW seit Einführung der Doppik dar. Mittlerweile sind die Änderungen seit über einem Jahr in Kraft, allerdings ergeben sich sowohl in Richtung der Forschung als auch Praxis nach wie vor zahlreiche Fragen und Unklarheiten. Insbesondere die von den kommunalen Verwaltungen in 2020 aufzustellenden Jahres- und Gesamtabschlüsse zum 31.12.2019 lassen zudem die Aufdeckung weiterer Regelungslücken erwarten.

    Ziel des Forschungsprojektes ist es, die aus dem 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz (und den damit verbundenen Erlassen) resultierenden und noch nicht im vorhergehenden Forschungsprojekte thematisierten Änderungen für die Bilanzierung und Haushaltsführung der Gemeinden zu ermitteln und im Kontext der Reformziele zu würdigen.


    Erstellt am: 04.12.2020 16:18 Zuletzt bearbeitet am: 04.12.2020 17:06
    Aktuelle Fragestellungen im kommunalen Haushaltsrecht NRW (01.09.2020-31.08.2021)

    Das 2. NKF-Weiterentwicklungsgesetz und die damit verbundenen Erlasse stellen die größte Reform des kommunalen Haushaltsrechts in NRW seit Einführung der Doppik dar. Mittlerweile sind die Änderungen seit über einem Jahr in Kraft, allerdings ergeben sich sowohl in Richtung der Forschung als auch Praxis nach wie vor zahlreiche Fragen und Unklarheiten. Insbesondere die von den kommunalen Verwaltungen in 2020 aufzustellenden Jahres- und (...)
    Einzelprojekt

  • Potenziale des digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagements für die gesunde Verwaltung

    Projektzeitraum ( - )


    Erstellt am: 06.12.2020 15:48 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:04
    Potenziale des digitalen betrieblichen Gesundheitsmanagements für die gesunde Verwaltung (01.09.2020-31.08.2021)

    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Zeitplanung und –organisation während der Telearbeitsphasen

    Projektzeitraum ( - )

    Die Frage nach der Organisation der eigenen Zeit gewinnt an besonderer Relevanz nicht nur aufgrund der technischen Möglichkeiten, die durch die digitale Arbeitstechnik geboten werden, sondern auch durch solche gesellschaftlichen Notwendigkeiten, die wir beispielsweise gegenwärtig durch die flächendeckende Quarantäne erleben. Einerseits ist die Telearbeit möglich, andererseits stellt sie die Arbeitnehmer*innen und die Organisationen vor neuen Herausforderungen, nämlich der Organisation der eigenen Zeit, der Kommunikation mit den Kolleg*innen sowie die Führung auf Distanz.

    Bei einer Vorstudie konnte festgestellt werden, dass einige Beschäftigte vergleichbar mit den Arbeitslosen von Marienthal (Jhoda, Lazarsfeld, zeisel, 1975) erstaunlich schnell und schwerwiegend aus den Arbeitsrhythmen herauslösten, die Zeitstrukturen des Tages verloren und folglich keiner qualitativ vergleichbaren Arbeit mehr nachgehen konnten, waren andere durchaus in der Lage, neue Strukturen und Routinen für Telearbeit zu etablieren, dem psychischen Druck zu widerstehen und auch unter erschwerten Bedingungen mit fehlender Kinderbetreuung einer beruflichen Arbeit nachzugehen.

    Es ist eine Befragung der Beschäftigten einer Stadtverwaltung in Ost-Westphalen zu ihren Erfahrungen mit der Telearbeit geplant.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:04 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:05
    Zeitplanung und –organisation während der Telearbeitsphasen (01.09.2020-31.08.2021)

    Die Frage nach der Organisation der eigenen Zeit gewinnt an besonderer Relevanz nicht nur aufgrund der technischen Möglichkeiten, die durch die digitale Arbeitstechnik geboten werden, sondern auch durch solche gesellschaftlichen Notwendigkeiten, die wir beispielsweise gegenwärtig durch die flächendeckende Quarantäne erleben. Einerseits ist die Telearbeit möglich, andererseits stellt sie die Arbeitnehmer*innen und die Organisationen (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Umgang mit Veränderungen in Zeiten der Klimakrise. Weche Faktoren beeinflussen individuelles klimabewusstes Handeln?

    Projektzeitraum ( - )

    Heutzutage sind viele Menschen gut über den Klimawandel informiert. Sie kennen die Folgen des Klimawandels und sie halten Klimaschutz für sinnvoll. Nur selber etwas in ihrem Verhalten ändern wollen die wenigsten. Im Rahmen der Forschungsarbeit soll erarbeitet werden, wie Programme und Kampagnen wirksamer gemacht werden können.

    Innerhalb der Forschungsarbeit sollen aktuelle Studien verglichen und ausgewertet werden. Aus den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen abgleitet, die für die Kommunalverwaltung nutzbar sind.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:14 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:06
    Umgang mit Veränderungen in Zeiten der Klimakrise. Weche Faktoren beeinflussen individuelles klimabewusstes Handeln? (01.09.2020-31.08.2021)

    Heutzutage sind viele Menschen gut über den Klimawandel informiert. Sie kennen die Folgen des Klimawandels und sie halten Klimaschutz für sinnvoll. Nur selber etwas in ihrem Verhalten ändern wollen die wenigsten. Im Rahmen der Forschungsarbeit soll erarbeitet werden, wie Programme und Kampagnen wirksamer gemacht werden können. Innerhalb der Forschungsarbeit sollen aktuelle Studien verglichen und ausgewertet werden. Aus den (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Flexibel. Mobil. Agil. – Möglichkeiten und Grenzen neuer Formen der Arbeitsgestaltung und der weiteren Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort

    Projektzeitraum ( - )

    Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen unter dem Drei-Wort-Leitgedanken „Flexibel. Mobil. Agil.“ Die Möglichkeiten und Grenzen neuer Formen der Arbeitsgestaltung und der weiteren Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort. Die in allen Arbeits- und Lebensbereichen immer mehr Raum und Zeit er- und umfassende Digitalisierung bietet vielfältige Chancen, eine selbstbestimmtere Arbeitswelt 4.0 zu schaffen und zu gestalten. Dabei müssen jedoch neben den vielen positiven Aspekten rund um Flexibilität, Mobilität und Agilität auch die Grenzen, u.a. in Form von Interessen- und Zielkonflikten, erkannt, beachtet und sorgsam sowie zukunftsorientiert abgewogen werden. Grundlegend ist hierbei auch der im Arbeits- und Gesundheitsschutz gesetzlich verankerte Schutz vor Entgrenzung von Arbeit und Privatleben sowie vor Überforderung.

    Fundament bildend werden zunächst die großen Trends und wichtigsten Treiber des derzeitigen Wandels der Arbeitswelt aufgegriffen und erläutert: Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, Bildung und Migration sowie der Wandel von Werten und Ansprüchen.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:26 Zuletzt bearbeitet am: 08.12.2020 09:53
    Flexibel. Mobil. Agil. – Möglichkeiten und Grenzen neuer Formen der Arbeitsgestaltung und der weiteren Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort (01.09.2020-31.08.2021)

    Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen unter dem Drei-Wort-Leitgedanken „Flexibel. Mobil. Agil.“ Die Möglichkeiten und Grenzen neuer Formen der Arbeitsgestaltung und der weiteren Flexibilisierung von Arbeitszeit und Arbeitsort. Die in allen Arbeits- und Lebensbereichen immer mehr Raum und Zeit er- und umfassende Digitalisierung bietet vielfältige Chancen, eine selbstbestimmtere Arbeitswelt 4.0 zu schaffen und zu gestalten. Dabei (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Bildungs- und Berufsverläufe mit dem Master (BIBUMA 1)

    Projektzeitraum ( - )

    Der Titel des Projektes „Bildungs- und Berufsverläufe mit dem Master“ ist bewusst allgemein gehalten. Inhaltlich soll sich das Teilprojekt 1 in einem ersten Part zwecks Grundlagenerstellung dezidiert mit Aspekten aus der Bildungsforschung sowie mit der Darstellung von Bildungs- und Berufsverläufen von Masterabsolventen respektive mit deren Erhebung mittels entsprechender Absolventenbefragungen auseinandersetzen.

    In einem zweiten Part erfolgt auf Basis der herausgearbeiteten Grundlagen eine Machbarkeitsstudie für eine Initiierung von entsprechenden Befragungen von Studierenden bzw. von Absolventen des Masterstudiengangs „Master of Public Management“ der HSPV NRW.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:38 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 10:54
    Bildungs- und Berufsverläufe mit dem Master (BIBUMA 1) (01.09.2020-31.08.2021)

    Der Titel des Projektes „Bildungs- und Berufsverläufe mit dem Master“ ist bewusst allgemein gehalten. Inhaltlich soll sich das Teilprojekt 1 in einem ersten Part zwecks Grundlagenerstellung dezidiert mit Aspekten aus der Bildungsforschung sowie mit der Darstellung von Bildungs- und Berufsverläufen von Masterabsolventen respektive mit deren Erhebung mittels entsprechender Absolventenbefragungen auseinandersetzen. In einem zweiten Part (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Dienstliche Beurteilungen aus Sicht der Praxis

    Projektzeitraum ( - )

    Dienstliche Beurteilungen sind ein wesentliches Führungsinstrument im öffentlichen Sektor. Sie haben durch die Rechtsprechung eine herausragende Bedeutung bei Beförderungsentscheidungen oder Stellenbesetzungsverfahren erlangt. Mit dienstlichen Beurteilungen soll u.a. die Leistung von Beschäftigten bewertet als auch Fähigkeiten und andere Eignungsmerkmale erfasst werden. Vielfältige rechtliche Vorgaben regeln die Gestaltung von Beurteilungssystemen als auch die Durchführung einzelner Beurteilungen.

    Mit dem Forschungsprojekt werden folgende Ziele verfolgt:

    • Klärung aktueller rechtlicher Rahmenbedingungen für dienstliche Beurteilungen (hierbei unter besonderer Berücksichtigung der Anpassung bzw. Änderung der Rechtsprechung des BVerwG zur Frage der Aktualität der dienstlichen Beurteilung bzw. zur Frage des Vergleichs von Anlass- und Regelbeurteilung).
    • Feststellung, ob aus Sicht der Beurteiler mit den derzeitigen Beurteilungssystemen die Leistungen und Eignungsmerkmale der Beurteilten sachgerecht ermittelt werden. Falls dies nicht der Fall ist, sollen die hemmenden Faktoren bestimmt werden.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:48 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:09
    Dienstliche Beurteilungen aus Sicht der Praxis (01.09.2020-31.08.2021)

    Dienstliche Beurteilungen sind ein wesentliches Führungsinstrument im öffentlichen Sektor. Sie haben durch die Rechtsprechung eine herausragende Bedeutung bei Beförderungsentscheidungen oder Stellenbesetzungsverfahren erlangt. Mit dienstlichen Beurteilungen soll u.a. die Leistung von Beschäftigten bewertet als auch Fähigkeiten und andere Eignungsmerkmale erfasst werden. Vielfältige rechtliche Vorgaben regeln die Gestaltung von (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)

  • Krisenkommunikation in Kommunalverwaltungen. Wie können Kommunalverwaltungen angemessene Krisenkommunikation bei Ereignissen wie der Corona-Pandemie betreiben?

    Projektzeitraum ( - )

    Das beantragte Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, bei dem die Thematik „Krisenkommunikation in Kommunen“ aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Perspektive erforscht wird. In der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie wird untersucht, wie Krisenkommunikation auf kommunaler Ebene funktioniert und in welcher Hinsicht sich Verbesserungsmöglichkeiten zeigen. Dabei werden insbesondere der Aspekt der Risikokommunikation, hier als Teil der Krisenkommunikation verstanden, sowie der Umgang mit Expertise, sowohl externer, als auch innerhalb der Kommunalverwaltung vorhandener, untersucht.

    Als Grundlage dienen Ansätze aus den beteiligten Disziplinen, die u.a. politikwissenschaftliche Governance-Forschung und Politikfeldanalyse, soziologische Risiko- und Expertiseforschung und die Psychologie der Risikowahrnehmung sowie der Risiko- und Krisenkommunikation umfassen. Aus soziologischer wie aus psychologischer Perspektive werden außerdem organisationswissenschaftliche Aspekte, insbesondere zum organisationellen Lernen, einbezogen. Als Ergebnis werden Hinweise zur Gestaltung von Krisenkommunikation in Kommunen vorgelegt.


    Erstellt am: 06.12.2020 16:58 Zuletzt bearbeitet am: 07.12.2020 11:10
    Krisenkommunikation in Kommunalverwaltungen. Wie können Kommunalverwaltungen angemessene Krisenkommunikation bei Ereignissen wie der Corona-Pandemie betreiben? (01.09.2020-31.08.2021)

    Das beantragte Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, bei dem die Thematik „Krisenkommunikation in Kommunen“ aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Perspektive erforscht wird. In der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie wird untersucht, wie Krisenkommunikation auf kommunaler Ebene funktioniert und in welcher Hinsicht sich Verbesserungsmöglichkeiten zeigen. Dabei werden insbesondere der Aspekt der (...)
    Forschungszentrum Institut für Personal und Management (IPM)